FH Burgenland mit Millionen-Zubau

Groß-Investition an der FH in Pinkafeld: Der Campus soll um über 25 Millionen Euro in zwei Phasen erweitert werden. Baubeginn ist bereits 2020.

Der Campus der FH Burgenland in Pinkafeld soll ausgebaut werden. Dafür sollen in den nächsten Jahren rund 25,1 Mio. Euro in den südburgenländischen Lehr- und Forschungsknoten investiert werden. Die Bauprojekte werden in zwei Phasen verwirklicht. Die Ausschreibungen für 12.000 m² starten in wenigen Wochen, Baubeginn ist im nächsten Jahr.

Der Wettbewerb für das sogenannte „Lowergetikum“ sei bereits gestartet worden und werde in den nächsten Wochen abgeschlossen. „Dieses Gebäude soll bereits Ende Juni 2020 als erstes Projekt realisiert sein und neuen Raum für Forschung, Entwicklung und Innovation schaffen“, sagte Bauten-Landesrat Heinrich Dorner. In diese erste Bauphase werde man rund 11,8 Mio. Euro investieren und damit eine Fläche von rund 4.800 m² neu schaffen sowie das Technologiezentrum mit über 1.600 m² „fit für die Zukunft“ machen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2022 geplant. „Die zusätzlichen Flächen am Campus schaffen Platz für Bibliothek, Mensa, Labore sowie Seminar- und Lehrräume“, sagte Dorner.

FH-Geschäftsführer Pehm sprach von einer „wichtigen Entscheidung“ für die Zukunft der Hochschule am Standort Pinkafeld. Notwendig sei die Raumerweiterung geworden, weil man bereits an absolute Kapazitätsgrenzen gestoßen sei, erläuterte Pehm. Aktuell seien am Campus rund 100 Mitarbeiter beschäftigt und über 1.000 Studierende inskribiert – allein für die letzten acht Jahre entspreche das einer Steigerung um über 70 Prozent. „Die Forschungsleistung ist in dieser Zeit sogar um das Zweieinhalbfache gestiegen.“

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