Zumtobel mit Gewinn

Die Zumtobel Group schreibt wieder deutlich schwarze Zahlen und konnte das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem bereinigten Gruppen-EBIT mit 53,9 Millionen Euro anschließen. Das Jahresergebnis beträgt 14,5 Millionen Euro.

Der Lichtkonzern Zumtobel hat wieder die Gewinnzone erreicht. Wäre Corona nicht gekommen, wäre das Geschäftsjahr 2019/20 noch besser ausgefallen, so Alfred Felder, Vorstandsvorsitzender der Zumtobel Group AG.  Bis einschließlich Februar, also in den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres, konnte ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent erzielt werden. Covid-bedingt sank der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr dann aber gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 1.131,3 Millionen Euro.

Besonders betroffen von den Rückgängen waren die Märkte Großbritannien, Frankreich und Italien. Vor allem das Lighting Segment bekam dies mit einem währungsbereinigten Umsatzminus von 3,8% zu spüren.

Aber, die bereinigte EBIT-Marge des Konzerns stieg durch Kostensenkungen im Vertrieb und in der Verwaltung von 2,4% auf 4,8%. „Die Ergebnisentwicklung zeigt, dass wir mit der konsequenten Umsetzung und Weiterentwicklung unserer Strategie von 2018 weiterhin auf dem richtigen Weg sind. Allerdings befinden wir uns seit Anfang März dieses Jahres in einer Ausnahmesituation“, so Felder.

Nach zwei Verlustjahren weist Zumtobel wieder einen substanziellen Gewinn aus – das Jahresergebnis beträgt 14,5 Millionen Euro. „Nach zwei Jahren ohne Dividende sind wir daher in der Lage, die Zumtobel Aktionäre an dieser Entwicklung teilhaben zu lassen: Für das Geschäftsjahr 2019/20 schlagen wir dem Aufsichtsrat eine Dividende in Höhe von 10 Eurocent pro Aktie vor“, so der Vorstandschef.

 

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