Wienerberger stabil trotz Krise

Die Wienerberger Gruppe erzielte im ersten Quartal 2020 trotz erster negativer Auswirkungen der Covid-19-Pandemie starke Ergebnisse.

Der Konzernumsatz stieg trotz erster Rückgänge der Verkaufsvolumina um 2 % auf 792 Mio. Euro (Q1 2019: 777 Mio. €). Aufgrund einer sehr starken operativen Performance erreichte Wienerberger beim EBITDA mit 106 Mio. Euro dennoch beinahe das Rekord-Vorjahresniveau (110 Mio. Euro), wenngleich erste negative Effekte aus pandemiebedingten Werksstilllegungen spürbar waren.

Die finanziellen Auswirkungen auf das Jahr 2020 seien zum heutigen Zeitpunkt aufgrund der anhaltenden Unsicherheit noch nicht abschätzbar. Die weitere Entwicklung werde davon abhängig sein, wie rasch Regierungen nun eine Lockerung der Einschränkungen vorantreiben und somit eine schrittweise Rückkehr zur Normalität ermöglichen.

Investitions-Verschiebung hilft durch Krise

Das Unternehmen hat ein umfassendes Maßnahmenprogramm zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie aufgelegt. Hier wird der Fokus besonders auf Cash-Generierung, Kostenoptimierung, flexible Kapazitätsanpassungen und die Verschiebung nicht notwendiger Investitionen gelegt. „Wir verfügen heute über die richtigen Fähigkeiten und die Infrastruktur, um die COVID-19-Krise zu meistern. Wir haben intelligente, digitale Lösungen, produzieren lokal und reagieren rasch und flexibel auf das jeweilige Umfeld,“ betont Heimo Scheuch, CEO von Wienerberger.

Hauptversammlung & Dividende

Wienerberger hat sich dafür entschieden, die diesjährige Hauptversammlung am 5. Mai 2020 als virtuelle Hauptversammlung durchzuführen. Dadurch können alle Aktionäre an der Hauptversammlung teilnehmen und ihre Rechte wahrnehmen. Das Unternehmen plant wie angekündigt der Hauptversammlung für das Rekordjahr 2019 eine Dividende von 0,60 € pro Aktie vorzuschlagen und diese im Oktober 2020 auszuzahlen.

Die vollständigen Ergebnisse für das erste Quartal 2020 werden Mitte Mai veröffentlicht.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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