Strom-Großhandelspreise sinken erneut

Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) fällt im Juni 2020 gegenüber dem Vormonat um 2,9 %. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres 2019 liegt der ÖSPI um 12,3 % niedriger.

Billiges Öl senkt auch den Strompreis. Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) fällt im Juni 2020 gegenüber dem Vormonat um 2,9 %. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres 2019 liegt der ÖSPI um 12,3 % niedriger.

Der Grundlastpreis (93,26 Indexpunkte) fällt gegenüber dem Vormonat um 3,0 % und im Jahresvergleich um 12,0 %. Der Spitzenlastpreis (79,63 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Minus von 2,6 % und im Jahresvergleich ein Minus von 12,8 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

Die Zeitreihen zum ÖSPI, getrennt nach Grund- und Spitzenlast, sind auf der Webseite der Österreichischen Energieagentur als pdf zu finden.

Methodik

Der ÖSPI wird nach einer standardisierten Methode und auf Basis der Notierungen an der Energie-Börse EEX (European Energy Exchange) in Leipzig berechnet. Grundlage des ÖSPI sind die Marktpreise für Strompreis-Futures der kommenden vier Quartale. Sie sind gleichzeitig ein Indikator für die zu erwartende Entwicklung des Strompreises. Der ÖSPI zeigt an, um wie viel Prozent sich der Einkaufspreis für Strom im kommenden Monat gegenüber der Basisperiode, dem Vormonat und dem Vorjahr auf Grundlage eines fiktiven Beschaffungsverhaltens verändert. Der Durchschnitt der Strompreise aus dem Jahr 2006 ist die Ausgangsbasis für den Strompreisindex.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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