Straßen- & Brückenbaukosten sinken weiter

Die Baukosten für Straßen- und Brückenbau sind im März weiter gesunken. Jene für Wohnhaus- und Siedlungsbau bleiben stabil.

Im März 2020 lag der Baukostenindex (Basis 2015) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau laut Berechnungen von Statistik Austria bei 108,7 Indexpunkten. Verglichen mit März 2019 entspricht das einem Anstieg von 0,9%; gegenüber dem Vormonat Februar 2020 blieb der Index stabil.

Mit Ausnahme des Siedlungswasserbaus verzeichneten alle Bausparten des Tiefbaus für März 2020 im Vorjahresvergleich sinkende Baukosten. So erreichte der Index für den Straßenbau 107,4 Punkte und lag damit um 0,4% unter dem Wert von März 2019 (-0,5% im Vergleich zu Februar 2020). Der Brückenbau hielt bei 107,5 Indexpunkten, die Kosten fielen somit um 0,8% gegenüber dem Vorjahresmonat bzw. um 0,5% zum Vormonat. Die Kosten für den Siedlungswasserbau (107,8 Punkte) erhöhten sich um 0,8% gegenüber März 2019 und sanken gegenüber Februar 2020 um 0,6%.

Im Vergleich zum März 2019 verzeichnete die Warengruppe „Diesel, Treibstoffe“ weiter deutlich sinkende Kosten, was sich vor allem auf den Straßen- und den Brückenbau auswirkte. Ebenso sanken auch die Kosten für die durch Stahlprodukte geprägten Warengruppen sowie bei bituminösem Mischgut. Im Gegensatz dazu erhöhten sich im Vorjahresvergleich weiterhin die Kosten für die von Beton bestimmten Warengruppen sowie die Warengruppe „Kunststoffrohre“, was sich in den steigenden Kosten des Siedlungswasserbaus niederschlägt.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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