Sika trotzt Corona-Krise

Sika verzeichnet im ersten Halbjahr ein Wachstum von 2,9% in Lokalwährungen. Trotzdem zieht Corona nicht ohne Spuren an Sika vorbei.

Trotz der starken Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte der Konzern den Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2020 fortsetzen und eine Umsatzsteigerung von 2.9% auf umgerechnet 3‘361,5 Millionen Euro erzielen. Ein starker negativer Währungseffekt von –6.1% führte zu einem Umsatzrückgang in Schweizer Franken von –3.2% (was rund 209 Millionen Euro entspricht). Der Akquisitionseffekt hat mit 13.4% zum Wachstum beigetragen. Das organische Wachstum war mit –10.5% im ersten Halbjahr rückläufig. In den Monaten März, April und Mai wurden die Geschäftsaktivitäten in nahezu allen Ländergesellschaften durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt. Im Juni verzeichnete Sika erstmals seit Februar wieder ein positives organisches Umsatzwachstum..

Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung: „Rund 35 der 100 Länder, in denen Sika präsent ist, befanden sich im ersten Halbjahr rund zwei Monate lang im vollständigen Lockdown, und auch der Geschäftsverlauf der restlichen Länder wurde durch die Pandemie stark beeinträchtigt. Mit unserer lokalen Managementstruktur haben wir uns weltweit schnell an die veränderten Marktbedingungen in den jeweiligen Ländern angepasst. Wir haben rasch die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten zu schützen und gleichzeitig, mit einem konsequenten Kostenmanagement, unsere Lieferketten und unsere operative Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten.“

Die reduzierten Umsätze in den Monaten März, April und Mai hatten einen negativen Einfluss auf die Profitabilität. Dennoch konnte die Materialmarge im ersten Halbjahr auf 54.6% (Vorjahr: 53.8%) gesteigert werden. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) blieb mit einer Marge von 16.4% auf einem hohen Level (Vorjahr: 16.7%) und konnte währungsbereinigt absolut auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich auf 381,5 Millionen Euro. (Vorjahr: rund 448 Millionen Euro) und ist damit um –14.8% zurückgegangen.

Für das zweite Halbjahr geht Sika von besseren Marktbedingungen aus. Bei verbesserten Umsätzen erwartet der Konzern eine überproportionale EBIT-Steigerung im zweiten Halbjahr.

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