Rekordumsatz bei Wacker Neuson

Die Wacker Neuson Group konnte 2019 den Umsatz um rund 11% steigern. Das EBIT verringerte sich jedoch um 5,7%.

Die Wacker Neuson Group konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 11,2% auf 1.901,1 Mio. Euro steigern (2018: 1.710,0 Mio. Euro). Währungsbereinigt erreichte das Wachstum 9,8%. Das Geschäft legte in allen Regionen und Geschäftsbereichen zu. Der Konzern profitierte dabei vor allem von der positiven Marktlage der europäischen und nordamerikanischen Bauwirtschaft.

Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE: „Auch im vergangenen Jahr konnten wir durch innovative Neuentwicklungen in vielen, selbst schwierigen Märkten, Marktanteile gewinnen. Die hohe Nachfrage nach unseren Produkten zeigt uns, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden treffen und sie mit unserem Service überzeugen.“

Während der Konzern seine Umsatzprognose übertraf, konnten bei der Profitabilität die gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 5,7% auf 153,1 Mio. Euro zurück (2018: 162,3 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 8,1% (2018: 9,5%). Ursächlich für den Rückgang waren unter anderem Kürzungen der Produktionsprogramme im Zusammenhang mit dem angestrebten Vorratsabbau.

In Anbetracht der schwächeren Profitabilität hat der Vorstand ein Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsprogramm beschlossen, mit dem in den Jahren 2020 und 2021 schrittweise ein Potenzial von rund 50 Mio. Euro im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 gehoben werden soll. Neben einer Erhöhung der Produktivität in den Werken plant der Konzern unter anderem effizienzsteigernde Anpassungen in der Vertriebsorganisation.

Und außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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