Nachhaltigkeit mit Carbonbeton

RHI Magnesita bringt mit der Ankral-Low-Carbon Technologie Nachhaltigkeit in die Zementindustrie. Erste Pilotprojekte gibt es bereits in Österreich und der Schweiz.

Nachhaltigkeit spielt in der Zementindustrie eine Schlüsselrolle. Die Business Unit Zement von RHI Magnesita hat in den vergangenen Jahren an Nachhaltigkeitsinitiativen gearbeitet, um die Reduktion von Emissionen zu ermöglichen. Durch lange Forschungsarbeit kann RHI Magnesita seine Kunden in der Zementindustrie nun aktiv bei der Reduktion von Emissionen im Produktionsprozess unterstützen.

Der Ankral LC besticht durch seine nachhaltige Produktionsweise mit besonders niedrigen CO2-Emissionen. Deren Besonderheit ist der erstmalige Einsatz von neuen Recycling-Lösungen, die eine Wiederverwendung von Recycling-Materialien ohne Kompromisse bei den technischen Anforderungen und Spezifikationen ermöglicht. LC steht für Low Carbon und bezieht sich auf den deutlich geringeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen Produkten. „Nach erfolgreichen Tests und der Produktion unserer nachhaltigen Technologie ist RHI Magnesita nun bereit für die Markteinführung der Ankral LC-Serie“, so Heinz Telser, Head of Technical Marketing & Innovation bei RHI Magnesita.

Im Februar installierte das LafargeHolcim-Werk in Mannersdorf, Österreich, als erstes die Ankral Q2 LC-Steine von RHI Magnesita in seinem Drehrohrofen, gefolgt von weiteren Installationen in anderen LafargeHolcim-Werken in Österreich und der Schweiz, um den Abfall zu minimieren und den Einsatz von Recycling-Material zu maximieren. „Wir sind sehr stolz und dankbar für diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen LafargeHolcim und RHI Magnesita bei diesen Pilotprojekten“, erklärt Dr. Christopher Ehrenberg, Werksleiter des Lafarge Zementwerkes Mannersdorf. „Gemeinsam wollen wir unseren Weg in Richtung Nachhaltigkeit fortsetzen, um die CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette zu reduzieren.“

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