Juni brachte Erholung am Bau

Der Juni war ein gutes Baumonat, so Statistik Austria. Die Bauwirtschaft legte im Vergleich zum Vorjahr sogar um 1,1 % zu, so eine Frühschätzung der Statistikbehörde.

„Die Konjunktur zeichnet im Juni ein uneinheitliches Bild: Während die Industrie im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzminus von 10% zu verdauen hatte, konnte der Bau bereits wieder um 1,1% zulegen. Insgesamt bleibt der Produzierende Bereich hart von der Corona-Krise getroffen und verbucht 8,4% weniger Umsatz als noch vor einem Jahr“, sagt Tobias Thomas, Generaldirektor der Statistik Austria. Basis sind Frühschätzungen von Statistik Austria, dank derer nun bereits im Folgemonat wesentliche Informationen über den Industrie- und Baubereich vorliegen.

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für Juni 2020 weiterhin einen Rückgang des Umsatzindex (-8,4%), des Beschäftigtenindex (-0,3%) sowie des Index der geleisteten Arbeitsstunden (-2,0%) im Vergleich zum Vorjahresmonat, wenn auch bereits abgeschwächter als die bereits publizierten Konjunkturdaten für März bis Mai 2020.

Betrachtet man den Industriebereich getrennt vom Bau, weist der Industrie-Umsatzindex einen deutlichen Rückgang (-10,2%) auf, während der Bau wieder eine positive Entwicklung nimmt (+1,1%). Dies spiegelt sich auch im Arbeitsvolumen wider (Industrie -3,0%; Bau +1,1%). Während die Industrie beim Beschäftigtenindex noch ein Minus von 1,1% aufweist, verzeichnet der Bau ein Plus von 2,4%.

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