Grundfos baut 600 Jobs ab

Die Neuorganisation in Vertrieb, Marketing und Technik kostet weltweit hunderte Arbeitsplätze.

Wenn große Konzerne ankündigen den nächsten Schritt der globalen Transformation zu vollziehen, hat das meist Folgen für die Beschäftigten. So auch beim Pumpenhersteller Grundfos, wo weltweit 600 Stellen abgebaut werden.

Das Unternehmen organisiert seine Vertriebs-, Marketing-, Technologie- und Betriebsfunktionen neu, um vier verschiedene Kundensegmente zu bedienen: Gewerbliche Gebäudetechnik, Hausbau, Industrie und Wasserversorgung. Damit will man eine kundenorientiertere Struktur schaffen. Obwohl die Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 erhebliche Auswirkungen auf die Märkte weltweit hatte, nimmt Grundfos diese Änderungen aus einer Position der Stärke heraus vor, so eine Aussendung. „Es wird sehr traurig sein, dass einige unserer Kollegen uns in dieser entscheidenden Zeit verlassen, und ich möchte allen für ihre harte Arbeit und Loyalität danken. Wir werden uns um sie kümmern, da sie sich während ihrer Zeit bei Grundfos um uns und unsere Kunden gekümmert haben“, so Jens Moberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Grundfos Holding.

 

Keine Kommentare

Kommentar schreiben