Energieversorger KWG baut 100 PV-Anlagen mit Bürgerbeteiligung

Erneuerbare Energien fördern und ausbauen, Regionalität leben und nachhaltig Handeln sind der Antrieb beim KWG. Der regionale Ökostromerzeuger KWG plant die Errichtung von 100 Photovoltaikanlagen. Die Finanzierung erfolgt über ein Bürgerbeteiligungsmodell.

Die Dächer sind schon da, was fehlt ist die Photovoltaikanlage. Das möchte der regionale Energieversorger KWG Kraftwerk Glatzing-Rüstorf ändern. Zum 100-Jahres-Jubiläum der Genossenschaft werden in den Bezirken Gmunden, Vöcklabruck und Wels-Land ungenutzte Dachflächen ab ca. 150 m² für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) gesucht, wie Peter J. Zehetner, Geschäftsführer bei KWG mitteilt. Um diese Pläne zu realisieren hat sich die KWG zwei Optionen ausgedacht, bei denen KWG die Anlage errichtet, betreibt, wartet, versichert und reinigt.

Zwei Optionen 

Option 1 ist die Dachvergütung: Sie spricht jene an, die ihre ungenutzte Dachfläche gegen eine Vergütung für die regionale Energieversorgung zur Verfügung stellen. Die Option 2 nennt sich „Direktnutzung mit Kaufoption“. Damit werden Liegenschaftseigentümer angesprochen, die ein großes Dach haben und selbst viel Strom verbrauchen. Bei dieser Option wird 10 Jahre möglichst viel vom produzierten Strom selbst genutzt – gegen  einen vergünstigten PV-Strompreis. Nach 10 Jahren können Sie die Anlage zu einem günstigen Preis kaufen oder die Direktnutzung weiterlaufen lassen.

Finanzierung über Bürgerbeteiligung

Die Finanzierung der PV-Anlagen erfolgt über ein Bürgerbeteiligungsmodell mit Rückzahlung. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung stehen neben KWG Gutscheinen auch regionale Einkaufsgutscheine zur Auswahl. Damit will KWG in dieser schwierigen Zeit zusätzlich die regionale Wirtschaft stärken.

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