Auszeichnung für Baumit

Baumit wird auf Grund seiner künftigen Diesel-Einsparungen als „klimaaktiv mobil“-Projektpartner ausgezeichnet.

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) hat 40 Institutionen, Organisationen, Gemeinden und Unternehmen ausgezeichnet, die sich für die Klimaschutzinitiative „klimaaktiv mobil“ engagieren. Baumit, Hersteller für Fassaden, Putze und Estriche, erhielt im Rahmen der Veranstaltung von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler gemeinsam mit Verkehrsobmann der WKO Alexander Klacska die Urkunde überreicht. Durch die Versetzung des Backenbrechers im werkseigenen Kalksteinbruch in Dürnbach werden in Zukunft jährlich knapp 80.000 Liter Diesel bzw. 233 Tonnen CO2 eingespart. Bis 2040, dem von der Regierung geplanten Ausstieg Österreichs aus den fossilen Brennstoffen, beträgt die Einsparung 1,57 Millionen Liter oder rund 4.650 Tonnen CO2.

Klimafreundlicher Rohstoffabbau

165.000 Kilometer Fahrwege bis 2040 eingespart.  Im Jänner dieses Jahres wurde im werkseigenen Kalksteinbruch in Dürnbach, der Hauptrohstoffquelle des Baumit Werkes in Wopfing, in einem 1. Schritt begonnen, die 350 Tonnen schwere Backenbrecher-Anlage auf eine „Parkposition“ zu versetzen. Bis zur geplanten Fertigstellung im 3. Quartal 2021, ist es notwendig, Kalkstein abzubauen, um den neuen, 46 Meter tiefer gelegenen Standort der Anlage herzustellen. „Mit diesem Projekt reduzieren wir die Fahrwege unserer vier Muldenkipper in den kommenden 20 Jahre um ca. 165.000 km. Damit erzielen wir eine Dieseleinsparung von ca. 1,57 Millionen Liter, was einer CO2-Reduktion von 4.650 Tonnen entspricht. So sorgen wir in den kommenden Jahren für einen klimafreundlichen Kalkstein-Abbau“, erläutert Manfred Tisch, technischer Geschäftsführer der Baumit GmbH. Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt 1,5 Millionen Euro.

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