Prefa-Fassade sichert Raumklima an Extremstandort

Der Architekt Jan Werner hat in der Osttiroler Gemeinde Dölsach für einen Zahnarzt und seine Familie ein aufsehenerregendes Zuhause in zeitgenössischer Architektur geschaffen. Ein wichtiges Element: Eine hinterlüftete Prefa-Fassade.

Zeitgenössische Architektur in Extremlagen braucht auch die entsprechenden Baumaterialien, die dies ermöglichen. Das zeigt auch ein nun fertiggestelltes Bauprojekt in Osttirol. „Das Haus bindet sich in die Umgebung ein und lebt gleichzeitig die Prinzipien Nachhaltigkeit und Ökologie“, erklärt Architekt Jan Werner sein Projekt im Defereggental. Das waren auch klare Anforderungen des Bauherrn. Daher wurde als Fassade auch eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Prefa realisiert. Sie sorgt für angenehmes Raumklima zu allen Jahreszeiten, und diese könnten in der Region sehr extrem ausfallen. Da Prefa zu einem großen Teil aus Sekundäraluminium gewonnen wird und recycelbar ist, konnte dies den geforderten Ansprüchen an Ökologie gerecht werden. Das Dach wurde zudem südseitig ausgerichtet, damit die Photovoltaik-Anlage das Sonnenlicht optimal einfangen kann, die Wärmepumpe „versteckt“ sich bei der Garage.

Denn das Grundstück thront in Hanglage hoch über Dölsach. Werner wollte sowohl den Blick auf die Dolomiten als auch auf den im Nordwesten gelegenen Lienzer Talboden gleichermaßen einfangen. Die Osttiroler Gemeinde ist in puncto zeitgenössischer Architektur sehr aufgeschlossen und tolerant. So vereint sie heute klassische alte Bauernhäuser mit modernen Gebäuden. Das Haus hat eine offene Geometrie, die durch die gegenüberliegenden Dolomiten vervollständigt wird. Die enorme Glasfront bietet seinen Bewohnern und deren Gästen gleichzeitig einen atemberaubenden Ausblick.

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