LED-Licht im Tunnel-Einfahrtsbereich

Die Asfinag-Eigenentwicklung ermöglicht die Nutzung von LED auch in Tunneleinfahrten.

Die LED-Technologie wird von der Asfinag bereits in einigen Tunnel angewandt. Doch in einem Bereich, in dem besseres Licht besonders wichtig ist, stießen die Techniker bislang auf unüberwindbare Hürden: die Einfahrtsbeleuchtungen ließen sich bisher nur im Zuge großer Sanierungen und mit einem enormen Aufwand auf LED umrüsten. Mit einer Innovation „aus dem eigenen Haus“ unter der Federführung von Betriebstechnik-Regionalleiter Thomas Nessel konnte in den vergangenen Wochen die Einfahrtsbeleuchtung beim 230 Meter langen Tunnel Farchern auf der A 2 Südautobahn aber jetzt erfolgreich umgebaut werden.

Je heller es im Freien ist, desto mehr Licht benötigt man aus Sicherheitsgründen bei den Tunneleinfahrten. „Gerade dort sind also viele Leuchten mit hoher Leistung notwendig“, erläutert Nessel. Bisher mussten dafür Sonderkonstruktionen aus Aluminium eingebaut werden, die in Tunnels aber eine geringe Haltbarkeit haben. In den vergangenen Monaten erarbeiteten Nessel und sein Team eine Lösung, mit der LED-Leuchten mit besonders hoher Leistung und dem richtigen Thermomanagement auch in bereits vorhandene Edelstahlgehäuse eingebaut werden konnten. Das Ergebnis kann man bereits beim Tunnel Farchern sehen – 50 Prozent mehr Helligkeit bringen für Lenkerinnen und Lenker ein deutlich besseres Gefühl bei der Einfahrt in den Tunnel und somit auch mehr Sicherheit. Dazu kommt, dass der Stromverbrauch der LED-Leuchten um etwas mehr als Drittel geringer ist. Nessel: „Und dieser Umbau ist mit nur einem Viertel der sonst anfallenden Kosten möglich.“

Die nächsten Tunnel, bei denen bereits die Einfahrtsbeleuchtungen auf LED umgerüstet werden, stehen auch bereits fest: Auf der A 10 Tauernautobahn sind das die Tunnel Wolfsberg, Ofenauer, Hiefler, Brentenberg, Zetzenberg, auf der A 12 Inntalautobahn der Tunnel Landeck, auf der A 9 in Oberösterreich der Tunnel Lainberg und auf der S 35 Brucker Schnellstraße in der Steiermark der Tunnel Kirchdorf.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben