Kleiner Bad-Luxus

In einer kleinen spanischen Manufaktur produziert Klomfar in unzähligen Arbeitsschritten luxuriöse Bad-Accessoires.

Jahrzehnte hindurch war Klomfar in der Naglergasse die Wiener Adresse für luxuriöse Badausstattung. Schon 1960 erkannte Helmut Klomfar den Badezimmer-Trend, der aus einem reinen Nassraum ein individuelles Home-Spa machte. Klomfar holte als einer der Ersten viele europäische Luxusmarken nach Österreich.

Seit Übernahme der Geschäfte durch Junior Martin Klomfar und den damit verbundenen Generationenwechsel arbeitet man mit einer neuen Strategie. Statt ausschließlich mit ausgesuchten Premium-Produkten zu handeln, hat sich das Unternehmen zum Hersteller luxuriöser Accessoires fürs Bad gewandelt. „Bad-Accessoires, wie ich sie mir vorstelle, gab es am Markt nicht“, erinnert sich Martin Klomfar. Gemeinsam mit Designer Philipp Aduatz entwickelt er die ersten Prototypen für den edlen Seifenspender „Big Spender“ und leitete damit einen Strategiewechsel ein. Es ist kein Bruch mit der Vergangenheit, vielmehr eine Erweiterung des Horizonts. „Unsere jahrzehntelange Erfahrung nutzen wir jetzt, um unsere eigene Vision vom perfekten Bad-Accessoire auf den Markt zu bringen. Die Balance zwischen zeitlos schönem Design und kompromissloser Funktionalität – genau darin liegt der Reiz der Accessoires“, weiß Martin Klomfar. Hergestellt werden die Produkte in Spanien. Bei regelmäßigen Besuchen in der Manufaktur in Barcelona überzeugt sich Martin Klomfar selbst von der Qualität seiner Produkte. Denn alles steht und fällt mit der Qualität der Rohstoffe und deren Verarbeitung. „Wenn ich mit eigenen Augen sehe, mit welcher Sorgfalt unsere Seifenspender, Schalen und Behälter gefertigt werden, erfüllt mich das mit Stolz. Schon beim Angreifen der Rohlinge fühlt man: Da hat man etwas Besonderes in der Hand“, berichtet Klomfar von seinem jüngsten Lokalaugenschein im Juli.

Schneiden, Löten, Polieren & Veredeln

In der Manufaktur entstehen in unzähligen Arbeitsschritten kleine Meisterwerke. Schneiden, Löten, Schleifen, Polieren, Veredeln – jeder Handgriff sitzt und wird von hoch qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt. Für den Signature-Seifenspender „Big Spender“ benötigt man vierzig von Hand ausgeführte Arbeitsvorgänge. „Ohne Meisterhandwerk nützt einem der schönste Entwurf nichts“, weiß Klomfar „Erst, wenn die Verarbeitung makellos und bis ins Detail optimiert ist, funktioniert am Ende das Design und auch das Produkt“. Eine Produktion in Billiglohnländern kommt für den Unternehmer übrigens nicht in Frage. „Faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen gehören für mich zu einem wahren Luxus-Produkt. Qualität hat seinen Preis, und die sieht man. Bei unseren Herstellern in Europa kann ich mich davon selbst überzeugen“, so der Geschäftsführer.

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