Filtersystem soll Schulschließungen stoppen

Ein niederösterreichisches Unternehmen bringt eine Luftfiltertechnologie auf den Markt, die das Covid-Ansteckungsrisiko minimieren soll.

Die Stimmen von heimischen Experten wie auch Politikern werden immer lauter, die Schulen nicht zu schließen, denn es gibt Alternativen wie Klassenteilungen oder die Verwendung von Luftfiltersystemen. Das niederösterreichische Unternehmen HKLS hat eine neuartige Filtertechnologie für Innenräume auf den Markt gebracht, die das Covid-Ansteckungsrisiko minimieren soll.

Ob in Büros, Kindergärten, Schulen, Ordinationen, Fitnessstudios, Krankenhäusern oder im privaten Bereich: HKLS fokussiert auf Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär mit Sitz im niederösterreichischen Ebergassing, bietet ab sofort ein Luftreinigungssystem, das alle Bakterien zu 99,995 Prozent beseitigt, wie HKLS-Geschäftsführer Andreas Lehner betont. Das kompakte Luftreinigungssystem mit doppeltem Hepa-Filter verursacht keinen Lärm, ist flexibel einsetzbar und für unterschiedliche Raumgrößen erhältlich – auch als Mietvariante.

Ansteckungsgefahr in Innenräumen reduziert

Die technischen Details, wie das Luftreinigungssystem wirkungsvoll das Ansteckungsrisiko mit Covid-19 verringern kann, erklärt Lehner: „Die mit Viren kontaminierte Raumluft tritt in das Gerät ein und wird mit einem Filter vorgereinigt. In weiterer Folge passiert die Luft zwei in Serie gelegte klassifizierte Hepa H14 Filter. Diese filtern 99,995 Prozent der Mikropartikel aus der Luft. Danach durchströmt die Luft ein Photokatalyse-Modul. Dort werden die noch übrig gebliebenen Viren und Bakterien zur Gänze zerstört. Dies geschieht bei Durchströmung eines Titandioxid-Katalysators, wobei ein starkes Oxidationsmittel sich an den Keimzellen festsetzt. Durch die Bestrahlung mithilfe einer UV-C-Lampe werden die Schadstoffe zersetzt und in Wasserdampf sowie CO2 gespalten.“

 

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