Geburt des „Digitalen Zwillings“ am MCI

Eine virtuelle Entwicklungsplattform für in Tirol produzierte Maschinen wurde eröffnet. Erste Unternehmenspartner sind Liebherr und Prinoth.

An der Unternehmerischen Hochschule in Innsbruck wurde ein „Digital Twin Lab“ eingerichtet, das Tiroler Unternehmen dabei unterstützt, Kompetenzen im Bereich der Gesamtmaschinensimulation auf- und auszubauen. Damit können sie Entwicklungsprozesse beschleunigen und effektiver gestalten. Das MCI bringt dabei seine international anerkannte Expertise in Produktentwicklungsprozessen insbesondere im Bereich Mechatronik und Automatisierung ein.

Im Digital Twin Lab am MCI wird es damit möglich sein, aufwändige Testreihen bei der Entwicklung von Arbeitsmaschinen einzusparen und somit die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen. Zu Buche schlagen nicht nur die damit verbundenen Kosteneinsparungen, sondern auch die höhere Geschwindigkeit, mit der auf Marktanforderungen reagiert werden kann.

Erste Erfolge können bereits verbucht werden: Die beiden Unternehmen Liebherr und Prinoth sind in das Projekt eingestiegen. Getestet, weiterentwickelt und optimiert werden Planierraupen der Lieberherr-Werk Telfs und Pistenfahrzeuge von Prinoth aus der Leitner Gruppe mit Sitz in Sterzing und Telfs.

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