Zentrum für Kleinteile

Anfang Dezember 2018 wurde das neue Forschungszentrum für Mikro- und Nanostrukturen am Campus Gußhausstraße von Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, TUW-Rektorin Sabine Seidler, BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss und ZMNS-Vorstand Gottfried Strasser eröffnet.

Rund 5.100 Quadratmeter wurden hier saniert oder neu errichtet, BIG und TU Wien haben rund 22 Millionen Euro in das Projekt investiert. Entstanden sind so sechs Reinräume, 18 Labors, 60 Büroarbeitsplätze, Besprechungsräume sowie Lehr- und Seminarräume. Mehr als ein Fünftel des Gebäudes wird von der Haustechnik beansprucht.
„Das technische Herzstück des ZMNS sind die sechs Reinräume, wo die Konzentration luftgetragener Teilchen so gering wie möglich gehalten wird. Zur Herstellung dieser „sauberen“ Luft sind ein hoher Luftwechsel und eine entsprechende Filterung notwendig. Dazu wurde eine Raum-in-Raum Konstruktion errichtet,“ sagt BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Die Reinräume samt den jeweils vorgelagerten Zugängen wurden also innerhalb der vorhandenen bzw. neu errichteten Gebäudestruktur eingebaut. Zwischen den Decken befindet sich die Lüftung, die Luft über Schwebstoff-Filter in die Reinräume einbringt und über einen Doppelboden wieder abgesaugt wird. Die technischen Anlagen zum Betrieb der Reinräume nehmen das gesamte darüber liegende Geschoss ein.
Für den Neubau von drei Trakten mussten ein historischer Gebäudeteil sowie spätere Zubauten weichen. Der denkmalgeschützte Kuppelraum und der sogenannte Südtrakt aus dem 18. Jahrhundert wurden erhalten und in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt restauriert und umgebaut.

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