Wasserstoff kommt näher

Der französische Energieversorger EDF gründet Tochtergesellschaft Hynamics in Deutschland. Ziel ist der Bau und Betrieb von Wasserelektrolyse-Anlagen.

Die EDF-Gruppe gründet mit HynamicsDeutschland GmbH ein Unternehmen, das Wasserstofflösungen für Kunden in Deutschland realisiert. Die Neugründung baut auf die 20-jährige Erfahrung seines assoziierten Karlsruher Wasserstoff-Kompetenzzentrums in den Bereichen Elektrolyse und Brennstoffzellentechnologien. „Die Dynamik beim Wasserstoff ist hoch“, so Alexandre Perra, EDF Group Executive VP Innovation, Corporate Responsibility and Strategy. „Die Gründung von Hynamics Deutschland ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie und steht im Einklang mit der Unterstützung der EU und der Mitgliedstaaten für einen EU-weiten Ansatz. Diese Tochtergesellschaft unterstreicht unsere europäische Ambition beim Thema Wasserstoff.“

Hynamics begleitet seine Kunden während der gesamten Projektlaufzeit, von der Projektentwicklung, Design, Investition, Beschaffung, Bau, bis hin zum Betrieb der Anlagen. Basierend auf der mit erneuerbarem Strom betriebenen Wasserelektrolyse bieten die Lösungen von Hynamics Deutschland eine Antwort auf die Herausforderungen der Dekarbonisierung.

Zusammen mit neun weiteren Partnern arbeitet das Team bereits an dem Wasserstoffprojekt Westküste100, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. In der ersten Projektphase wird ein 30-Megawatt-Elektrolyseur auf dem Gelände der Raffinerie Heide in Schleswig-Holstein gebaut und betrieben. Für die nächste Phase ist eine Kapazitätserweiterung der Wasserstoffanlage auf mindestens 700 Megawatt geplant.

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