Vorsicht Druck-Risiko

Nicht jedes Druckmessgerät ist für jede Anwendung geeignet. Sorgfalt in der Planung ist angebracht.

Der Druck zählt neben der Temperatur zu den wichtigsten Messgrößen in der Gebäude-, Anlagen- oder Umwelttechnik wie auch bei Apparaten und Maschinen. Bei Einsatz kritischer Medien oder je höher der Druck desto größer werden die Risiken. „Im Zuge unserer Arbeit können wir häufig feststellen, dass im Gebäude- und Anlagenbereich nicht selten gewisse „Leichtigkeit und Fehleinsätze“ anzutreffen sind“, erklärt Johann Kegele, Geschäftsführer der Afriso-Euro-Index GmbH. Die Auswahl und Verwendung von Druckmessern sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, so der Experte.

Eine Fülle von Anwendungen mit Manometern sind zwar erprobt und unproblematisch (z.B. Heizung, Sanitär), bei anderen Messaufgaben sind adäquate Maßnahmen zur Risikoreduktion sicherzustellen (Dampfkessel, Kälteanlagen, Maschinen, toxische bzw. explosible Gase, Sauerstoff, Chemie, Hochdruck, Gefahrstoffe, Umweltschutz, etc.).

Bei der Verwendung von Druckmessgeräten sind also grundsätzliche Kriterien wie die Verwendungsbedingungen, die gesetzlichen Bestimmungen für Sicherheit und Gesundheitsschutz zu berücksichtigen. Zudem sind der Stand der Technik, Messgerätespezifikationen und die Regeln und Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich Lagerung, Einbauart, Sicherheit im Hinblick auf die Verwendung und Wartung zu beachten. Und Last but not least gilt es bei sicherheitsrelevanten Anwendungen oder Gesundheitsschutz eine Risikoanalyse, Risikobewertung und Dokumentation aller Maßnahmen zu machen.

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