Vorbild Viessmann

Viessmann stoppt Geschäfte mit Russland, zahlt die Löhne der Mitarbeiter weiter und spendet 1 Million für Soforthilfe in der Ukraine.

Familienunternehmen können schnell und konsequent entscheiden. Das zeigt der deutsche Konzern Viessmann im Zuge des Kriegs in der Ukraine. „Wir sehen wir die Angriffe Putins als Angriff auf die menschliche Welt und unsere Werte, so Viessmann. Das Unternehmen hat die Lieferung von Waren nach und aus Russland eingestellt – auch Ersatzteile sind davon betroffen. „Wir stellen uns jedoch unserer sozialen Verantwortung gegenüber unseren russischen Mitarbeiter:innen – insbesondere gegenüber persönlichen und rechtlichen Konsequenzen – indem wir sicherstellen, ihre Löhne und Gehälter weiter zahlen zu können“, so ein Statement des Heizungsriesen.

Mitarbeiterevakuierung

Auch den Mitarbeiter in der Ukraine wird geholfen: „Gemeinsam mit dem lokalen Führungsteam haben wir frühzeitig die Evakuierung in sichere und aufnahmebereite Gemeinden in Nachbarländern und in ganz Europa vorbereitet. Alle Mitarbeiter:innen haben vorab finanzielle Unterstützung erhalten. Unsere Kolleg:innen in angrenzenden Ländern haben bereits Vorbereitungen getroffen, um ukrainische Familienangehörige aufzunehmen und unterzubringen, so der Konzern.

Großzügige Spende

Neben diesem Engagement stellt Viessmann sofort eine Million Euro zur Unterstützung der Menschen in Not zur Verfügung. Das Geld geht an gemeinnützige Hilfsorganisationen als Sofortmaßnahme und für Vor-Ort-Unterstützungen in Form von Transport, Unterbringung, Verpflegung und Medikamenten sowie die Unterstützung bei der Integration von Menschen in Form von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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