Trendwende bei Baukosten?

Die lang anhaltenden Steigerungsraten bei den Baukosten flachen langsam ab. Branchenexperten sehen darin bereits erste Anzeichen für eine generelle Trendwende.

Die Baukosten steigen weiter – allerdings dürfte sich eine leichte Entspannung einstellen. Zwar stiegen die Kosten im Juli weiterhin – und zwar in allen Bausparten, allerdings sind die Preissteigerungen weniger stark als noch in den Quartalen zuvor. Der Baukostenindex (Basis 2015) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Statistik Austria für Juli 108,8 Indexpunkte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg von 1,2 Prozent; gegenüber dem Vormonat Juni 2019 fiel der Index allerdings um 0,2 Prozent.

Der Index für den Straßenbau lag um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, gegenüber dem Juni sank er ebenfalls um einen Prozent. Der Brückenbau hielt bei 109,6 Indexpunkten (+0,1 Prozent zum Vorjahresmonat, -0,3 Prozent zum Vormonat). Die Kosten für den Siedlungswasserbau (108,6 Punkte) erhöhten sich um 1,9 Prozent gegenüber Juli 2018 und fielen um 0,2 Prozent im Vergleich zu Juni 2019. Einer der Kostentreiber – vor allem im Straßenbau – ist bituminöses Mischgut, während Stahle und Bleche billiger wurden.

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