Teures Baujahr 2018

Die Zahlen bestätigen das Gefühl: Das Bauen ist im Vorjahr teurer geworden.

Der Baukostenindex (Basis 2015) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Berechnungen von Statistik Austria für das Jahr 2018 im Durchschnitt 107,1 Punkte und erhöhte sich damit um 2,9% zum Vorjahr. Im Jahr 2017 hatte die durchschnittliche Kostensteigerung 3,5% betragen. Der Monat Dezember 2018 hielt bei 107,4 Indexpunkten, was einem Anstieg von 2,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.

Auch in den Tiefbausparten setzten sich 2018 die spürbaren Teuerungen des Jahres 2017 fort. Der Baukostenindex verzeichnete für den Straßenbau (106,5 Punkte) im Jahresdurchschnitt 2018 eine Steigerung von 3,8% gegenüber dem Vorjahr. Der Brückenbau, der mit +4,1% die höchste Steigerung im Jahr 2018 erzielte, hielt bei einem Indexniveau von 108,9 Punkten. Etwas sanfter stieg der Index für den Siedlungswasserbau (105,9 Punkte), der sich 2018 um 2,9% im Vergleich zu 2017 erhöhte.
Betrachtet man die Werte für Dezember 2018, so erzielte der Index für den Straßenbau mit 108,1 Indexpunkten eine deutliche Steigerung von 4,5% zu Dezember 2017. Der Brückenbau (109,5 Punkte) stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1% und der Siedlungswasserbau stieg im selben Zeitraum um 2,9% auf 106,4 Indexpunkte. Im Vormonatsvergleich wiesen alle drei Tiefbauindizes deutliche Kostenrückgänge auf.

Das Jahr 2018 war genauso wie schon 2017 von deutlichen Kostenanstiegen eines Großteils der Warenkorbelemente geprägt. Die stärksten Teuerungen betrafen die Warengruppen Baustahl und Baustahlgitter, Stahl, Bleche, Träger, Diesel, Treibstoffe, bituminöse Dichtungsbahnen und bituminöses Mischgut.

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