Staatspreis geht an Ortner & Ortner

Die Architekten Laurids und Manfred Ortner erhalten den Großen Österreichischen Staatspreis in der Sparte Architektur.

Staatssekretärin für Kunst und Kultur Ulrike Lunacek gab heute die Preisträger des Großen Österreichischen Staatspreises für das Jahr 2020 bekannt. Auf Vorschlag des Österreichischen Kunstsenats wird die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für ein künstlerisch herausragendes Lebenswerk den Architekten Laurids und Manfred Ortner zuerkannt.

In seiner Begründung führt der Kunstsenat an: „Ortner & Ortner Baukunst steht für eine Architektur, die – ohne Anbiederung – mit der Stadt, mit der historischen Substanz kommuniziert und auf ideologische Einschreibungen und Umbruchsituationen reagiert. Ortner & Ortner vollziehen das mit zeichenhaften Bauten, großen kompakten Monolithen. Die Fassaden aus z. B. Ziegel, Backstein oder Basalt und deren differenzierte Texturen sind ebenso immer neu gewählte Antworten auf den jeweiligen Ort.“

Voraussichtlich heuer im August wird am Dach des Leopold Museums im MuseumsQuartier Wien – ein Bauprojekt mit dem Laurids und Manfred Ortner international bekannt wurden – die „Libelle“ eröffnet. Über den Dächern Wiens entsteht ein neuer Raum für Kunst- und Kulturprojekte. Dieser Pavillon wurde von Ortner & Ortner in Zusammenarbeit mit den Künstler*innen Brigitte Kowanz und Eva Schlegel entwickelt.

Der aus 21 Mitgliedern bestehende Kunstsenat nominiert jährlich eine Künstlerpersönlichkeit aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur oder Musik ohne festgelegtes Rotationsprinzip für den Staatspreis. In der Sparte Architektur war dieser Preis zuletzt 2015 Elke Delugan-Meissl und Roman Delugan zuerkannt worden. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.dotiert.#

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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