Staatspreis für Rotations-Wärmepumpe

Die ecop Technologies GmbH wurde für ihre Wärmepumpe, die ohne schädlichem Kältemittel arbeitet mit dem diesjährigen „Staatspreis für Umwelt- und Energie-Technologie“ ausgezeichnet.

Für ihre Rotations-Wärmepumpe K7 wurde die ecop Technologies GmbH mit dem diesjährigen „Staatspreis für Umwelt- und Energie-Technologie“ in der Kategorie „Umwelt, Klima & Energie“ ausgezeichnet.

Die neue Wärmepumpe komme ohne schädliches Kältemittel aus und nutze stattdessen ein umweltfreundliches Edelgasgemisch, erklärt ecop, die nicht weniger als 61 Patente auf die K7 hält. Die Maschine nutze einen anderen physikalischen Prozess als herkömmliche Wärmepumpen, schaffe bis zu 100 Prozent Steigerung beim Wirkungsgrad, könne Temperaturen von minus 20 Grad bis plus 150 Grad produzieren, sei bei In- und Output extrem flexibel, wartungsarm, kompakt gebaut und einfacher zu integrieren, sagen ihre Väter: „Es gibt kein vergleichbares Produkt auf dem Markt“.

Zielkunden für die Rotations-Wärmepumpe K7 sind Fernwärmebetreiber und Industriebetriebe, denn die erste Maschine der ecop mit dem Entwicklungszentrum in Wien und der Fertigung im oberösterreichischen Neuhofen an der Krems „liefert mit 700 kW so viel thermische Leistung wie 150 Haushalte verbrauchen“, sagt das junge Unternehmen.

In der Kategorie „Forschung & Innovation“ ging der Staatspreis an die Fronius International GmbH für das Solar-Wasserstoff-Projekt SOLH2UB.

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