Signify schlankt Österreich ab

Der Weltmarktführer für Beleuchtung fokussiert in Zukunft auf Partnergeschäft und dreistufigen Vertrieb. Der Österreich-Chef Rudolf Koch und zehn Mitarbeiter gehen.

Das weltweit agierende Beleuchtungsunternehmen Signify richtet seinen Vertrieb in Österreich neu aus. „Der bisherige Direktvertrieb wird verkleinert und künftig weitestgehend aus der Zentrale in Hamburg gesteuert, die für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH-Region) verantwortlich ist“, so das Unternehmen. In Zukunft fokussiert sich das Signify hierzulande auf das Partnergeschäft und verstärkt die Zusammenarbeit mit dem Elektrogroßhandel sowie ausgewählten Premiumpartnern. Die Neuausrichtung ist Teil einer Reorganisation des Unternehmens in der gesamten Region. Signify setzt damit eigenen Angaben zufolge den Umbau zum führenden Anbieter für Licht- und Beleuchtungslösungen für professionelle Anwender sowie Beleuchtung im Internet der Dinge konsequent fort.

Neben zehn Mitarbeitern, die bei Signify-Österreich abgebaut werden, ist auch der Geschäftsführer Rudolf Koch Opfer des Umbaus – er verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch in bestem Einvernehmen, wie in einer Aussendung zu lesen ist. Der neue CEO für die Region heißt Karsten Vierke, den Job des Geschäftsführers in Österreich wird Wolfgang Krickl ad interim übernehmen.

Die Neuorganisation in Österreich sei eine Reaktion auf den Wandel in der Beleuchtungsindustrie, im Rahmen dessen Signify fortlaufend daran arbeitet, sein Geschäft anzupassen und effizienter zu gestalten. „Wir stärken in Zukunft unseren dreistufigen Vertrieb in Österreich. Hierzulande besitzen wir starke Partnerschaften im Handel, die über lange Jahre gewachsen sind und die wir weiter intensivieren”, sagt Vierke, CEO von DACH-Signify.

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