Siblik im Vermarkter-Modus

Der Großhändler Siblik erhöht den Umsatz 2019 zweistellig auf 63 Millionen Euro und präsentiert KNX-Technologie im „G‘scheiten Haus“.

Wir kommen aus dem B2B-Produktverkauf. Da die Offenheit für neue Technologien bei den Ausführenden nicht so ausgeprägt ist, müssen wir in der Vorvermarktung den Kunden die Lösungen schmackhaft machen“, sagt der Geschäftsführer der Siblik Elektrik GmbH & Co KG Norbert Ahammer. Zu diesem Zweck hat Siblik heuer auf der Wiener Bauen und Energie sein „G‘scheites Haus“ aufgebaut.

Darin werden verschiedene Lösungen rund um Smart Home und E-Mobilität möglichst produktneutral gezeigt. „Die Zukunft ist elektrisch“, ist Ahammer  überzeugt und fügt hinzu, dass die Signale der neuen Regierung in die richtige Richtung gingen. Die Elektrik macht aber auch schon in der Gegenwart Spaß. „2019 war ein exzellentes Jahr“, so Ahammer. Sein Unternehmen legte beim Umsatz um 10 Prozent auf 63 Millionen Euro zu.

„Standardprodukte stagnieren, die intelligente Technik legt dafür deutlich zu.“

Viel dazu beigetragen hat der Zweig der erneuerbaren Energie. Allein in der Photovoltaik gab es ein Wachstum von 30 Prozent. Auch bei den Wärmepumpen legt Siblik zu. Einiges zum Wachstum trägt auch die intelligente Gebäudetechnik bei. „Standardprodukte stagnieren, die intelligente Technik legt deutlich zu“, so Ahammer. In Westösterreich übrigens deutlich mehr als im Osten. Ahammer führt das auf den Tourismus zurück. In Hotels sei neue Technik für die Gäste notwendig, das sickere auch in den Privatbereich, meint der Unternehmer. Und auch die Bauträger im Westen seien aufgeschlossen, denn die intelligente Technik erhöhe die Akzeptanz für die inzwischen doch sehr stattlichen Preise im Wohnungseigentum, so Ahammer. Er sieht sein Unternehmen dafür mit den österreichweit insgesamt vier Niederlassungen und 150 Mitarbeitern gut aufgestellt.

Den Neuzugang im Elektrogroßhandel aus dem Haus Frauenthal fürchtet Ahammer nicht: „Es ist ein neuer Player, ein neuer Kanal“.

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