„Schafe statt Rasenmäher“

Lukoil Lubricants präsentierte seine Nachhaltigkeitsstrategie in der Wiener Lobau – das Projekt „naturnahes Betriebsgelände“ beinhaltet Schafe und Bienen.

Lukoil Lubricants lud am 21. Oktober zu einer Führung durch das neugestaltete, naturnahe Betriebsgelände seiner Europazentrale in der Wiener Lobau und präsentierte die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Mit dem Projekt „naturnahes Betriebsgelände“ wolle man diverse Maßnahmen umgesetzt haben, um „die Artenvielfalt zu fördern und der Natur mehr Raum zurück zu geben“, so die Presseaussendung zum Event. Lukoil habe sich unter anderem zum Ziel gesetzt, das Werksgelände in das Landschaftsbild der Umgebung zu integrieren. Zu diesem Zweck wurden 100 regionale Bäume gepflanzt, wodurch die im gesamten Werk entstehenden CO2-Emissionen deutlich reduziert und die Luftqualität entscheidend verbessert worden sei. Die Pflege der Grünflächen werde künftig nicht mehr durch Rasenmäher sondern durch fünf Schafe, die auf dem Betriebsgelände beheimatet sind, erfolgen (übrigens im Livestream zu sehen unter www.lukthesheep.tv). „Darüber hinaus wurden – im Sinne des Erhalts der Artenvielfalt – Bienenvölker aufgestellt“, so das Unternehmen. Die Mitarbeiter sollen dabei auch die Möglichkeit haben, das Betriebsgelände als naturnahen Erholungsraum zu nutzen, und sich aktiv durch Mitarbeit in der Imkerei, bei der Bepflanzung der Hochbeete und der Begrünung der Flächen einzubringen.

Bei der Präsentation der Nachhaltigkeitsstrategie wurde dann noch auf weitere Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit verwiesen. Im Juni hat Lukoil Lubricants die ISO 14001: 2015 abgeschlossen. 2015 sei eine eigene Schiffsanlegestelle für die Anlieferung der Basisöle errichtet worden und 2018 seien Energieverbrauchsmaßnahmen sowie die Erhöhung des Ökostromanteils (Photovoltaikanlage in Kombination mit einer LED Beleuchtung) gesetzt worden. Zudem konnten ein Bag-in-Box Verpackungssystem sowie Fasspressen das Abfallvolumen um mehr als 90% reduzieren.

„Die Verantwortung gegenüber Mensch und Natur ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Lukoil und wird in sämtlichen Bereichen schrittweise umgesetzt. Im Rahmen unserer ISO 14001 Zertifizierung verfolgen wir auch das Ziel, die Gestaltung des Betriebsgeländes im Einklang mit der Natur nachhaltiger zu gestalten und somit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und Biodiversität zu fördern“, so Oleg Tolochko, Managing Director von Lukoil Lubricants Europe. Stadtrat Peter Hanke wohnte der Präsentation als Ehrengast bei und meinte: „Es ist sehr erfreulich, dass ein internationales Mineralölunternehmen derart intensiv in den Wiener Standort investiert und dabei auf das Thema Nachhaltigkeit so großen Wert legt.“

Lukoil gilt übrigens als der sechstgrößte börsennotierte Ölkonzern der Welt. Lukoil förderte 2014 pro Tag 2,31 Millionen Barrel Öl und Gas. Der Konzern verfügt über ein Öläquivalent von 17,6 Milliarden Barrel. Damit liegt er weltweit auf Platz zwei nach ExxonMobil und vor BP. Bei den Rohölreserven übertrifft er alle anderen an der Börse gehandelten Unternehmen der Welt. Sie betragen 16 Milliarden Barrel; das sind 0,4 Prozent der weltweiten Ölreserven.

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