Rubble Master verdoppelt sich

Am Anfang stand die Idee, heute ist es ein kleiner Konzern. Rubble Master, Erzeuger von mobilen Brechanlagen, steht vor der nächsten großen Ausbaustufe.

Gut 300 Mitarbeiter, 95 % Exportquote, Niederlassungen in den USA und China und ein Umsatz von rund 152 Millionen Euro. Das ist in kurzen Worten die Firma Rubble Master HMH GmbH mit Sitz in Linz.

Das 1991 von Gerald Hanisch gegründete Unternehmen verdient aber ein genaueres Hinsehen. Die Firma entwickelt und fertigt mobile Prallbrecher. Das sind mächtige Geräte, die Beton, Stein, Bauschutt und Ziegel zerkleinern um sie dort wiederzuverwenden, wo sie anfallen. Mit richtig großem Erfolg. Seit 2010 legte Rubble Master ein zweistelliges Wachstum hin, im Jahr 2017 wurden die Planziele für 2020 erreicht, wie Hanisch sagt. Er hat sich für 2025 eine neue Vision zurechtgelegt. Und die wird aufgefüllt mit neun Produkten und auch Architektur.

Verdoppelung in Linz steht an

Die Fertigung ist ausgelastet, mehr Maschinen können nur dann gebaut werden, wenn zuvor gebaut wird. Kurzum, die Kubatur in Linz wird verdoppelt. Hanisch, der seit jeher anders tickt als die klassischen Chefs, möchte in Linz neben der Fertigung einen Campus zum Wissensaustausch bauen und etablieren. Auch ein Room-Sharing mit einen benachbarten IT-Unternehmen steht auf seiner Agenda.

Und da ist dann auch noch die Integration der irischen Firma Maximus, die mit ihren 120 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 15 Millionen Euro erzielt und seit dem Herbst 2018 zu Rubble Master gehört. Das Unternehmen erzeugt Siebe, die perfekt zu den eigenen Brechern passen. Jetzt geht es darum das irische Team zu richtigen Familienmitgliedern zu machen, da sei noch einiges zu tun, wie Hanisch betont. Er und sein CFO Günther Weissenberger pflegen nämlich ihren Ruf als familienfreundlicher Arbeitgeber, der auf die persönliche Entfaltung und Entwicklung der Mitarbeiter großen Wert legt. Das nutzt letztlich der Firma und den Produkten. Inzwischen erhalte man Initiativbewerbungen von Unternehmen aus dem Linzer Raum, die früher undenkbar waren, erzählt Hanisch.

Dass er und sein Team stets neue Maschinen mit schlauerer Kommunikation zwischen Mensch und Maschine bauen, versteht sich von selbst.

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