Mächtige Baukosten-Kluft

New York ist das Bauen am teuersten, im indischen Bengaluru am günstisten. Das zeigt der Arcadis-Baukostenvergleich "International Construction Costs 2019". Österreich liegt irgendwo in der Mitte, kommt aber im Ranking nicht vor.

New York, San Francisco und Hongkong sind für Bauherren die teuersten Städte der Welt. Das ist ein Ergebnis des aktuellen internationalen Baukostenvergleiches von Arcadis, der führenden globalen Planungs- und Beratungsgesellschaft für Immobilien, Umwelt, Infrastruktur und Wasser. Die europäischen Städte Kopenhagen und Genf komplettieren die Top 5. Teuerste deutsche Stadt ist Frankfurt auf Rang 21. Die 10 preiswertesten Städte für den Bau liegen mit der Ausnahme Belgrad ausschließlich in Asien. Österreich kommt im Arcadis-Ranking nicht vor, da das Unternehmen hierzulande über zu wenig Daten verfügt.

Die 10 teuersten Städte für Bauherren:

1. New York City
2. San Francisco
3. Hong Kong
4. Kopenhagen
5. Genf
6. London
7. Macau
8. Zürich
9. Tokyo
10. Boston

Die 10 günstigsten Städte für Bauherren:

100. Bengaluru
99. New Delhi
98. Mumbay
97. Kuala Lumpur
96. Ho-Chi-Minh-Stadt
95. Wuhan
94. Guangzhou/Shenzhen
93. Chengdu
92. Jakarta
91. Belgrad

Mit der weltweiten Konjunkturabkühlung sind für die Bauwirtschaft Auswirkungen absehbar. „Für 2019 und die Folgejahre sind intelligente Investitionen in drei Schlüsselbereichen entscheidend für den Erfolg von Bauherren und Investoren“, sagt Marcus Herrmann, CEO von Arcadis Europe Central.

„Erstens bieten Innovationen und Digitalisierung für Baubeteiligte die Chance, ihre Prozesse effektiver zu gestalten, Kosten zu senken und gleichzeitig die Gebäudequalität zu steigern. Zweitens ist es notwendig, sich deutlicher als bisher auf die Vorteile für Endnutzer zu konzentrieren, denn Lösungen, die auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind, werden auch besser angenommen. Und drittens haben Bau und Betrieb von Gebäuden erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt in Bezug auf Wasser- und Energieverbrauch, Kohlenstoffemissionen und Abfall. Bauherren sind daher gut beraten, Aspekte der Digitalisierung, Anpassungsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, um so das ökonomische Potenzial ihrer Liegenschaften und Portfolios zu steigern.“

Der „Arcadis International Construction Costs Comparison“ ist ein in der Branche etablierter jährlicher Barometer zum relativen Vergleich globaler Baukosten. 2019 umfasst der Vergleich 100 Großstädte. Ergänzend zur vergleichenden Indexierung der Baukosten weltweit liefert der Report Markteinblicke, Experten-Statements und Empfehlungen für Bauherren und Investoren.

Den vollständigen Bericht können Sie hier herunterladen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben