Kurzarbeit bei Dornbracht

In der Dornbracht-Fabrik in Iserlohn wurde für sechs Monate Kurzarbeit angeordnet.

Beim deutschen Armaturenhersteller Dornbracht wurde mit November Kurzarbeit eingeführt. „Betroffen sind alle Fachbereiche der Produktion“, so der Unternehmenssprecher Holger Stuck zu Building Times. Wie viele Mitarbeiter für die nächsten sechs Monate wöchentlich jeweils einen Tag weniger arbeiten, verrät er nicht. Die Kunden sollten jedenfalls nichts merken, denn Vertrieb, Verkauf und Logistik seien von der Arbeitsreduktion ausgenommen, so Stuck.

Nachdem Dornbracht rund 80 Prozent seiner Armaturen exportiert, seien die Ursachen für die Kurzarbeit auch im globalen Kontext zu suchen. Die schwächelnde Weltwirtschaft, die Handelskonflikte und auch der mögliche Brexit hätten besonders im Projektgeschäft eine gewisse Zurückhaltung gebracht, so der Dornbracht-Sprecher.

Im Werk Iserlohn sind rund 600 Mitarbeiter beschäftigt, beim Tochterunternehmen Alape stehen weitere 400 Beschäftigte auf der Lohnliste.

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