Infineon baut groß aus

Infineon hat mit der umfassenden Erweiterung des Standorts Villach begonnen. Errichtet werden eine Chipfabrik für Leistungselektronik sowie neue Flächen für Forschung & Entwicklung.

Das Hightech-Unternehmen investiert in die Erweiterung am österreichischen Hauptsitz über 1,6 Milliarden Euro in die vollautomatisierte Fertigung von Leistungshalbleitern sowie einen Gebäudekomplex für Forschung & Entwicklung.
Es entstehen insgesamt rund 750 zusätzliche Arbeitsplätze bis 2021. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria AG: „Heute starten wir offiziell das größte private Investitionsprojekt, das es in den letzten Jahrzehnten in Österreich gegeben hat. Diese Investition in der strategisch bedeutenden Schlüsseltechnologie Mikroelektronik ist damit ein Meilenstein für Infineon, ebenso wie ein Meilenstein in der europäischen Industriegeschichte.“

Die Errichtung des Forschungskomplexes startet Anfang Dezember 2018, im ersten Halbjahr 2019 beginnt der Bau der vollautomatisierten Chipfabrik für die Fertigung auf 300 Millimeter-Dünnwafern. Im September 2018 wurde bereits mit Vorbereitungsarbeiten für die Fabrik sowie dem Bau eines Parkhauses begonnen. Eine Taskforce bestehend aus Bund, Land und Stadt stellt relevante Themen im Umfeld des Investitionsprojektes wie Verkehr, Versorgungssicherheit, Wohnraumangebot sowie Kinderbetreuung oder Ausbildungsangebot sicher.

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