Heizkosten 2020: Das kostet Heizen im Einfamilienhaus

Im aktuellen Heizkostenvergleich berechnet die Österreichische Energieagentur die Vollkosten und Umweltauswirkungen unterschiedlicher Heizsysteme.

Die Österreichische Energieagentur hat ihren Heizkostenvergleich für Einfamilienhäuser aktualisiert. In dem Vollkostenvergleich werden nicht nur die Brennstoffpreise, sondern alle anfallenden Kosten der Heizsysteme inklusive Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten einander gegenübergestellt. Darüber hinaus analysiert die Energieagentur die durch Heizsysteme verursachten Treibhausgas(THG)-Emissionen. Die Heizkosten in einem Einfamilienhaus hängen nicht nur vom Heizungssystem, sondern auch sehr stark von der thermischen Qualität des Gebäudes ab. Daher zieht der Heizkostenvergleich ein charakteristisches Einfamilienhaus in drei verschiedenen thermischen Varianten (thermisch unsaniert/thermisch saniert/aktueller Neubaustandard) heran; auch die Auswirkungen der „Raus aus dem Öl-Förderung“ des Klimaschutzministeriums fließen ein.

Betrachtet man den Preis, liegen Erdgassysteme im Neubau und in sanierten Einfamilienhäusern vorne, Scheitholz-Systeme wiederum in unsanierten Gebäuden. Ebenfalls „am Stockerl“ befinden sich die Fernwärme-Systeme, die Wärmepumpe Luft/Wasser, vereinzelt auch Pellets- und Öl-Brennwert-Heizungen. Letztere hat es im unsanierten Gebäude aufgrund des aktuell sehr niedrigen Heizölpreises auf den dritten Platz geschafft. Insbesondere die Wärmepumpe Luft/Wasser reiht sich vor, wenn die „Raus aus Öl“-Förderung angewendet wird.

Das gesamte Ranking ist auf der Webseite der Österreichischen Energieagentur zu finden.

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