Hartl Haus hat zu

Der Fertighaushersteller Hartl Haus stoppt Produktion und Montage am Werksstandort in Echsenbach (NÖ).

Die Gesundheit der 300 Mitarbeiter, Kunden, Partner und Lieferanten geht vor Produktions- und Umsatzzahlen, so Firmenchef Yves Suter. Die Kurzarbeit wird bei Hartl Haus von einem Großteil der rund 175 Arbeitern und 115 Angestellten in Anspruch genommen. „Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die das Corona-Kurzarbeitsmodell möglich gemacht haben. Danke an die Bundesregierung, die Vertreter der Wirtschaft, die Sozialpartner und Experten – hier wurde ein Modell geschaffen, das es uns als Unternehmen möglich macht, wirtschaftliche Beweggründe etwas außen vor zu lassen und den Menschen in den Vordergrund zu stellen und die Mitarbeiter trotzdem in der Beschäftigung halten zu können“, so Geschäftsführer Yves Suter.

Ein Betrieb mit 300 Mitarbeitern und einem Volumen von 300 Hauseinheiten, eigenen Tischlereiprodukten wie Möbeln, Fenstern, Stiegen, Türen usw. können natürlich nicht von einem von den anderen Tag stillstehen. Viele Schnittstellen, Projekte und Planungsarbeiten werden nun im Homeoffice betreut. Dies sei notwendig und wichtig, um nach dieser herausfordernden Zeit wieder voll durchstarten zu können, so Suter.

Hartl selbst ist vom Baustopp auch betroffen. Die Arbeiten an der fast fertigen neuen Produktionshalle sind vorerst eingestellt. Ob die für den 16. Mai geplante Eröffnung des 5,7 Millionen-Projekt stattfinden wird, ist noch ungewiss.

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