Französische Raumluftstation

Luftreinigender Roboter aus Frankreich soll die Büros dieser Welt erobern. Neben der Reinigung filtert die Maschine jede Menge Daten.

Wenn Bauherrn, Investoren und Betreiber großer Gebäude bei der Lüftung sparen, ist Zoff vorprogrammiert. Wenn die Lüftung zu klein ausgelegt ist oder die Luftwechselrate aus Kostengründen minimiert wird, entsteht dicke Luft was die Nutzer zu spüren ekommen. Unzufriedenheit ist noch das geringste Übel, in groben Fällen von Schlechtluft tritt das sogenannte „Sick Building Syndrom“ auf.

Diese Fakten bewogen Rames Caussy, Gründer und CEO von Partnering Robotics dazu ein Gerät zu entwickeln das die Luft reinigt. Es nennt sich Diya One X, wiegt 38 Kilo, fährt grünleuchtend durch den Raum und wurde kürzlich in der französischen Botschaft präsentiert. „Wohlfühlroboter“, nennt Chaussy seine Maschine, die gut einen Meter hoch ist.

Das Gerät reinigt die Luft, genaugenommen sollen 99,95 Prozent der Schadstoffe aus der Innenraumluft gefiltert werden, so das Prospekt. Ganz nebenbei ist der Luftroboter eine richtig emsige Datensammelmaschine. Temperatur, Luftfeuchte, Ozon, CO2, Feinpartikel sowie Helligkeit und Ton werden gemessen – und sind von überall aus der Welt abrufbar. Kurzum, das Gerät erfasst auch Stimmen und Stimmungen, was bei Datenschützern eher wenig gut ankommen dürfte.

Um gut 14.000 Euro fegt das in Frankreich entwickelte und produzierte Gerät durch die Räume – vorausgesetzt es wird ein 3-Jahresvertrg für Wartung um monatlich 250 Euro unterfertigt. Damit können Gebäude mit bis zu 1000 m2 gefiltert werden, so der Hersteller. Wenn keine Türschwelle vorhanden ist. Um 3.600 Euro und 150 monatlich gibt es die Kleinvariante, die nicht herumfährt. Sie sei geeignet für Räume bis zu 20 m2.

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