Engie wärmt in Salzburg/Rif

Kürzlich wurde die Wärmeversorgung für das Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif, die dortigen Studentenheime sowie die örtliche Volksschule offiziell in Betrieb genommen.

Für das Programm „Salzburg 2050“ wollte die Salzburger Landesregierung die fünf Gebäude des Universitäts- und Landessportzentrums Salzburg/Rif von Gas auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umstellen. Engie entwickelte für diese Objekte, das neue Tribünengebäude und das Schloss Rif, ein innovatives Wärmekonzept. Ebenso werden die drei Studentenheime mit CO2-neutraler und nachhaltiger Wärme versorgt, künftig wird auch die örtliche Volksschule angeschlossen. „Das Ausschreibungsverfahren nach dem Prinzip „Beste Lösung zum besten Preis“ war nicht nur eine Premiere, sondern auch ein mutiger Schritt des Landes. Andernfalls wäre es unmöglich gewesen, so ein innovatives Konzept zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt Josef Mösl – bei Engie Energie zuständig für den Vertrieb in Westösterreich.

Hackgut, Abwärme und PV

Das Konzept basiert auf einer zentralen Warmwassererzeugung aus regionalem Hackgut. Engie konzipierte und plante das Projekt und übernahm die Investitionskosten. Nach dem Motto „Alles aus einer Hand“, verantwortet Engie auch die Wartung und Instandhaltung sowie die bedarfsorientierte Wärmelieferung an die Kunden. Mit der Wärmerückgewinnung aus den Abgasen werden 200 MWh extra eingespart, dies entspricht dem Wärmebedarf von rund 40 Haushalten. Zusätzlich wurde eine PV-Anlage zur Deckung des Eigenstrombedarfs installiert.

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