Energy-Integrations-Premiere

Die digitale Integration des Energiesystems mit Open Source Softwaretool war das Ziel des Connectathon Testlabor an der FH Technikum Wien.

Neue Anforderungen an die Energienetze und den Energiemarkt machen es notwendig, dass Daten einfach, sicher und kostengünstig zwischen unterschiedlichen Systemen ausgetauscht werden können. Zu diesem Zweck eröffnete Ende Jänner das Connectathon Energy Testlabor in der ENERGYbase der FH Technikum Wien. Österreich ist damit mit dem Forschungsprojekt IES Austria und dem Connectathon Testlabor an der FH Technikum Wien ein internationaler Vorreiter in Sachen Interoperabilität bei IKT-Systemen.

„Im Rahmen des Forschungsprojekts ‚Integrating the Energy System‘ war es möglich einen Interoperabilitätsprozess zu entwickeln, der eine ganzheitliche Methodik zur normierten Anwendung von Standards für das Energiesystem möglich macht. Wir haben hier ein internationales Vorzeigeprojekt geschaffen“, erklärt Stefan Sauermann, Key Researcher Interoperability and Standards an der FH Technikum Wien, stolz.

Im Testlabor wurde eine Open-Source-Testplattform für den Nachweis der Interoperabilität von Smart-Grids-Komponenten zur Verfügung gestellt. „An unseren Tests im Rahmen des Connectathon Energy 2019 nahmen namhafte Hard- und Softwareentwickler teil und ließen ihre Tests tagelang laufen. Das Ziel der Testumgebung war es, in der Prototypen-Phase neue innovative Infrastruktur auf ihre Interoperabilität zu testen“, erklärt Karl Knöbl, Projektleiter des Smart Hybrid Energy Lab der FH Technikum Wien.

„Besonderes Merkmal dieses neuen Prozesses ist die Möglichkeit für Firmen, bereits in der frühen Geräteentwicklungsphase die Interoperabilität durch Tests sicherstellen zu können. Eine Behebung auftretender Fehler ist an Prototypen deutlich einfacher und billiger, als in der späten Phase der System- oder Projektintegration im Energiesystem“, erklärt Knöbl weiter.

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