Einzelofen adé

Der Markt für Einzelöfen entwickelte sich in Österreich auch im Jahr 2018 rückläufig. Einzig Kaminöfen erhalten dank der wiederkehrenden Romantik einen leichten Aufschwung.

Weniger Einzelöfen, dafür ein wenig mehr Kaminöfen. Das zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Festbrennstoffherden, Speicheröfen und Kaminöfen in Österreich von Branchenradar.com Marktanalyse.
Der Markt für Festbrennstoffherde, Speicheröfen und Kaminöfen lodert schwächlich vor sich hin. Auch die steigenden Preise bei Strom, Heizöl und Gas können dem Markt keine Erholung verschaffen. Zusätzliche Lieferengpässe bei einigen Anbietern führen dazu, dass nach rückläufigen Zahlen in den vergangenen Jahren auch im Jahr 2018 ein Umsatzrückgang von voraussichtlich minus 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet wird. Die Herstellererlöse sinken infolge dessen auf voraussichtlich rund 36 Millionen Euro. Angesagter als in den letzten Jahren sind einzig Premiumprodukte, frei nach dem Motto „wenn schon denn schon“. In diesem Fall werden etwa für einen Kaminofen bis zu 7.000 Euro ausgegeben.
Während alle anderen Produktgruppen von dem Marktrückgang betroffen sind, können nicht-wasserführende Kaminöfen zumindest das Marktniveau des Vorjahres halten. Dramatisch ist hingegen der erwartete Erlösrückgang bei Speicheröfen mit Mineralöl-Befeuerung. Hier liegt das voraussichtliche Umsatzminus bei mehr als 15 Prozent. Auch Festbrennstoffherde scheinen mehr und mehr zu einem Relikt aus vergangenen Tagen zu werden. Bei ihnen kündigt sich ein wertmäßig signifikanter Rückgang von minus 4,5 Prozent an.

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