Digitaler Wasserzähler

Bernhardt, einer der führenden Wasserzählerhersteller in Österreich hat eine neue IoT-Lösung ins Leben gerufen, die Wasserschäden vorbeugen soll.

Über 80 Prozent der Schadensfälle von Haushaltsversicherungen sind Wasserschäden – so die Generali Versicherung. Sie können nicht nur ein überflutetes Bad verursachen, sondern auch ziemlich teuer werden. Auch die Wasserverluste durch undichte Leitungen sind immens und betragen in den OECD-Ländern ca. 20 Prozent. „Durch entsprechendes Monitoring könnte man die Verluste erkennen, Leckagen schließen und damit erhebliche Mengen an Wasser einsparen“, so Peter Mittner, Geschäftsführer der Bernhardt´s Söhne GmbH. Das Unternehmen ist einer der führenden Wasserzählerhersteller in Österreich hat eine neue IoT-Lösung ins Leben gerufen, die Wasserschäden vorbeugen soll, indem sie die Zähler in ein digitales Netzwerk integriert.

Ausgestattet mit entsprechenden Bernhardt LoRa-Funkmodulen können Wasserzähler in das IoT-Netzwerk integriert werden. Bei Wasserverlust wird unverzüglich eine Alarmmeldung übermittelt. „Man kann Schäden zwar nicht zu hundert Prozent vermeiden, aber den Großteil rechtzeitig erkennen. Schleichende Wasserverluste sind beispielsweise bei Mietwohnungen für Vermieter relevant, wenn Mieter defekte WC-Spülungen nicht melden. Hier gibt es ein enormes Einsparungspotenzial“, erklärt Mittner. Die serienmäßige Produktion der modernen Funkzähler läuft seit Anfang 2017 und wurde im Herbst 2018 bei den ersten Projekten installiert. Österreich ist hier nicht Vorreiter, die Schweiz oder Skandinavien sind deutlich weiter, weiß Peter Mittner.

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