Caliqua stabil etabliert

Die Altlasten so gut wie weg, das Servicegeschäft läuft prima, so Gunther Hipfinger, Mehrheitseigentümer der Caliqua Anlagentechnik GmbH.

Im Sommer 2019 bekam die Caliqua Anlagentechnik GmbH mit Gunther Hipfinger und Anton Mischitz erstmals in der 85-jährigen Historie österreichische Eigentümer. Seither ist einige Zeit vergangen, die Zuversicht ist geblieben. „Wir haben viele Altlasten gelöst und das Servicegeschäft läuft außerordentlich gut“, sagt Hipfinger. Mit Altlasten sind Prozesse um Projekte gemeint, die unter seinem Vorgänger abgewickelt wurden. Von insgesamt elf anhängigen Verfahren wurden zehn gelöst, so der gelernte Elektrotechniker, der mit 55 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von rund 8 Millionen Euro erwirtschaftete. Auch im Projektgeschäft habe man wieder Vertrauen gewonnen, betont er. Zuletzt habe man ein Projekt in der Wiener Kolingasse zur Zufriedenheit des Bauherrn BIG abgeschlossen. Und gleich ein weiteres BIG-Projekt in der Stadionallee erhalten. Dort wird um gut 11 Millionen Euro ein Labor- und Bürogebäude im Niedrigstenergiehaus-Standard gebaut. Zudem erfreut ihn der Umstand, dass Caliqua zunehmend zu beschränkten Ausschreibungen eingeladen werde. Auch für die Stadt Wien wurden in zwei Hallenbädern die Lüftungsanlagen ersetzt. „Das zeigt mir, dass wir viel verspieltes Vertrauen wiedergewonnen haben“. Weniger glücklich ist der Firmenchef mit dem Preisniveau im Projektgeschäft. „Es gibt immer einen Bieter, der die Nerven verliert“, kommentiert er die Situation bei öffentlichen Ausschreibungen. Trotz gestiegener Kosten durch Corona sei das Preisniveau eher gesunken, so Hipfinger.

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