Brumunddal schlägt HoHo

Das höchste Hochhaus steht in Norwegen, das Wiener HoHo ist Zweiter.

Das Holzhochhaus „Mjøstårnet“ in Brumunddal, etwa 100 km nördlich von Oslo, feierte am 15. März Eröffnung. Und das Council of Tall Buildings and Urban Habitat (CTBUH) mit Hauptsitz in Chicago kürt den norwegischen Turm „Mjøstårnet“ gleich zum höchsten Holzgebäude der Welt.
Und das mit dem Stumpf-Trick, der künstlichen Erhöhung. Das Hochhaus war ursprünglich auf eine Höhe von 81 Meter geplant. Während der Montage der obersten Träger entschied man sich kurzfristig dazu, ein paar Meter an Höhe zuzulegen, womit das Gebäude am Ende 85,4 Meter hoch wurde. Daher befindet sich das weltweit größte Holzhochhaus nun nicht mehr in Wien, sondern in Norwegen und brilliert zudem als reines Holzgebäude ohne Betonkern.

Die Planung des Baus begann vor drei Jahren und Ende 2018 lieferte Stora Enso per Bahn ca. 550 m³ CLT aus dem Werk in Ybbs an der Donau . Daraus wurde das Stiegenhaus, der Liftschacht und die Wände des Schwimmbades des Weltrekordhalters gefertigt. Neben dem Massivholzbauprodukt CLT wurden für das Gebäude auch Brettschichtholz für die Tragekonstruktion eingesetzt.

Auf einer Gesamtfläche von 11.300 m² – aufgeteilt auf 18 Stockwerke – beherbergt das Gebäude Apartments, ein Hotel, Büroflächen, Restaurants, diverse Gemeinschaftsflächen und eine Schwimmhalle mit 4.700 m².

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