BMW stellt auf Biomasse um

Das BMW Group Werk Steyr kickt das Gas raus. Ab 2025 liefert die Fernwärme Steyr GmbH Wärmenergie aus Biomasse zu den Autobauern.

Die BMW Group verpflichtet sich, zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens beizutragen. Darum hat sich das Unternehmen klare Ziele gesetzt und senkt die CO2-Emissionen pro Fahrzeug deutlich. Das betrifft die Lieferkette und die Nutzungsphase, aber auch die Produktion, in der im Vergleich zu 2019 eine 80 prozentige Reduktion der Emissionen bis 2030 erzielt werden soll.

Das BMW Group Werk Steyr geht einen Schritt weiter: Die Fernwärme Steyr, ein Tochterunternehmen der Energie AG Oberösterreich und der EVN Wärme GmbH, wird künftigt die Wärme für das BMW Group Werk Steyr aus dem nur etwa zwei Kilometer entfernten Biomassekraftwerk liefern. „Wir sichern dem Werk Steyr zu, dass wir die benötigte Kapazität von 14 Megawatt Wärmeleistung bis 2025 bereitstellen können“,  verdeutlicht Stefan Szyszkowitz, Vorstandssprecher der EVN, den Gegenstand der Absichtserklärung.

Energie aus umweltfreundlicher, nachwachsender Biomasse.

Seit 2012 versorgt das Biomasseheizkraftwerk die Region Steyr mit umweltfreundlicher Naturwärme und Ökostrom aus Biomasse. Die Fernwärme Steyr hat bislang über ein rund 11 Kilometer langes Fernwärmeleitungsnetz das Stadtgebiet Steyr teilweise erschlossen. So werden über 8.000 Haushalte und Betriebe mit CO2-neutraler Wärme zum Heizen, beziehungsweise mit Prozesswärme versorgt. Durch den Rohstoff Holz, das überwiegend aus den umliegenden Wäldern stammt, konnte die Anlage in den letzten Jahren über 300.000 Tonnen CO2 einsparen.

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