Betrieb ohne Störung bei Herz, Geberit und Engie

Bei Herz-Armaturen und Geberit läuft die Produktion normal weiter und der Anlagenbauer Engie ist auf allen Baustellen präsent. Auch der Verband der Technischen Gebäudeausrüster gibt keine Empfehlung zur Schließung von Baustellen ab.

„Derzeit ist Kurzarbeit für uns kein Thema“, sagt der Herz-Eigentümer Gerhard Glinzerer auf Anfrage. Im Bereich der Armaturenfertigung seien alle Mitarbeiter normal beschäftigt. Auch der Verkauf sei gut ausgelastet, so Glinzerer. Man sei in allen Produktgruppen gut lieferfähig, da es auch bei den Zulieferern kaum Probleme gibt. Erhöht hätten sich allerdings die Transportkosten und es gäbe auch da und dort Verzögerungen durch die Sperren der Grenzen. Mit der Elektronik, die bei Herz-Biomassefeuerungen aus Österreich kommt, gäbe es bislang auch keine Probleme, so Glinzerer.
Im Werk selbst seien die Mitarbeiter angehalten, die Hygieneratschläge ernst zu nehmen und auch privat darauf zu achten, die Kontakte mit Personen außerhalb der Familie möglichst gering zu halten.

Geberit-Werk läuft und Engie montiert

Auch im Geberit-Werk in Pottenbrunn (NÖ) läuft der Schichtbetrieb ganz normal. „Wir trachten danach, das so lange wir möglich aufrechtzuerhalten, weil die Produkte gebraucht werden“, erklärt dazu der Geberit-Marketingleiter Christian Buchbauer. Die Vertriebsmitarbeiter und er selbst sind im Homeoffice.

Ohne Einschränkungen wird auch beim Anlagenbauer Engie gearbeitet. „Wir sind großteils im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig, hier gibt es keine Beeinträchtigungen. Bislang seien auch keine Baustellen von Kunden geschlossen worden, so die Engie CSR-Managerin Barbara Feist.

Keine Empfehlung zur Niederlegung der Arbeit gibt der Verband der Technischen Gebäudeausrüster ab. Es könnte aber künftig zu Engpässen bei Vormaterialien kommen, was eine Schlißung von Baustellen zur Folge hätte, so der Geschäftsführer des VTGA Harald Rankl.

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