Axess: Rekordumsatz mit Zutritt

Das auf Zutrittslösungen fokussierte Unternehmen Axess AG knackt 50 Millionen Umsatz-Grenze. Das Wachstum im Geschäftsjahr 2019/2020 betrug fast 19 Prozent.

Das Salzburger Unternehmen Axess AG entwickelt und produziert Zutrittssysteme für Skigebiete, Stadien, Freizeitparks, Messezentren, Schwimmbädern und im Bereich des Touristic Transports. Und das mit ziemlich großem Erfolg.  Die Systeme sind in 53 Ländern weltweit im Einsatz.

Das macht sich auch in Zahlen bemerkbar. „Mit 62 neuen Projekten ist das Jahr 2019/20 das erfolgreichste seit Bestehen“, so eine Aussendung. Beim Umsatz knackte Axess erstmals die 50-Millionen-Grenze. „Die Entwicklungsabteilung im Haus zu haben ist ein wesentlicher Faktor unseres Erfolgs. Nur so können wir rasch auf neue Anforderungen des Marktes eingehen“,  meint Christian Windhager, Vorstand und CTO der Axess AG. So stiegen die Umsätze kontinuierlich, jedes Jahr konnte als ein Erfolg über das vorige verbucht werden. So ist auch das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem Umsatz von € 50,17 Mio. und einem Gewinn von mehr als 9% das beste Jahr seit Bestehen des Unternehmens. 18,9% Umsatzsteigerung zum Vorjahr und eine hohe Eigenkapitalquote sowie 312 Mitarbeiter bilden ein solides Fundament für die Zukunft.

Überproportionaler Wachstumsmarkt war die Region Nordamerika mit den Ländern USA und Kanada. In diesem Markt konnten die Umsätze des Jahres 2018/19 um mehr als 70% gesteigert werden.

Neben der schon sehr erfolgreich platzierten Resort-Softwarelösung bringt das nun zur kommerziellen Reife gebrachte UHF-Zutrittssystem weiteres zukünftiges Wachstumspotential. Um den Markt der US-Stadien zu optimieren wurde 2019 eine eigene Niederlassung, Axess Americas Events Inc. gegründet. Ein eigenes Team kümmert sich seit Dezember intensiv um Stadien und Arenen in Amerika. Ebenso gegründet wurde eine neue Niederlassung in Kasachstan, in Australien, an der Ostküste der USA.

Auch in Asien konnte der Umsatz gesteigert werden, länderspezifisch mit den beiden wichtigsten Märkten Japan und China gab es erfreuliche Entwicklungen. In Japan war der Zuwachs zum Vorjahr mit über 100 % von allen Ländern der größte. Die CEE-Region sowie Russland entwickelten sich trotz deutlicher Umsatzsteigerungen im Vorjahr weiter positiv und konnten die hohen Umsätze des Vorjahres noch einmal steigern. In diesen Märkten setzten auch die Nichtski-Bereiche wie Stadien und Messen positive Akzente. In Russland wurde Ekaterinburg Expo – einer der wichtigsten Messestandorte in Zentralasien – mit einem Besucher Managementsystem ausgestattet.

Ebenso erfreulich entwickelte sich die DACH-Region. Durch die hohe Anzahl an Bestandskunden wurden bei zahlreichen Projekten Modernisierungen der Anlagen realisiert und das Ticket-Geschäft konnte weiter gesteigert werden. Zusätzlich sind weitere Neukunden wie die Axamer Lizum hinzugekommen.

Covid bremst kaum

Trotz Einschränkungen in der direkten Kundenbetreuung und Akquisition übertrifft das Projektvolumen bereits jetzt die Zahlen des Vorjahres. Das Unternehmen konnte alle Mitarbeiter auf Home-Office-Arbeit umstellen, die Produktion im Werk konnte aufrechterhalten werden. „Wir haben keinen einzigen Mitarbeiter zu Kurzarbeit angemeldet“ bemerkt Oliver Suter, Vorstand und CSO der Axess AG stolz. „Das Werk in Innsbruck produziert unter den neuen Sicherheitsbestimmungen und garantiert so den Kunden die zugesagten Auslieferungstermine. Alle anderen Mitarbeiter arbeiten produktiv von zu Hause aus. Wir konnten sogar vom Home-Office aus, mehrere wichtige Projekte gewinnen.“

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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