Austrian Standards schärft bei Nachhaltigkeit nach

Eine interdisziplinäre Gruppe von Expertinnen und Experten widmet sich bei Austrian Standards ab sofort klareren Regeln für nachhaltiges Bauen.

Ressourcenverbrauch minimieren, Flächenverbrauch reduzieren, Energieverbrauch zurückschrauben und weniger Belastung für die Natur durch Bauprojekte, so lesen sich die Ziele des neuen Komitees 271 „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ bei Austrian Standards. Die Zielsetzung ist klar, in der Praxis scheitert die Umsetzung oft an unklaren Begrifflichkeiten und unzulänglichen Beurteilungskriterien beim schwammigen Thema „Nachhaltigkeit“. Das Ziel des neu gegründeten Komitees „Nachhaltigkeit von Bauwerken“: Einheitliche Bauregeln schaffen, die im gesamten Lebenszyklus von Bauwerken – von der Planung bis zum Rückbau – eine lebenswertere Umwelt mitdenken.

Maydl ist Komitee-Chef

Einer der Geburtshelfer der neuen Gruppe, Komitee-Vorsitzender Peter Maydl von der TU Graz, fasst zusammen: „Das Thema ‚Nachhaltigkeit am Bau‘ ist extrem wichtig und betrifft sehr viele Bereiche. Das beginnt mit der Standortwahl, Projektentwicklung und Bauwerksplanung, geht über die Produktion der Baumaterialien und deren Transport auf die Baustelle bis zur Energieversorgung vor Ort und endet mit der Wiederverwertung des Bauschutts nach einem Rückbau“, so der Experte.

Das Thema „Nachhaltiges Bauen: Ja, aber wer macht’s?“ steht auch im Mittelpunkt beim nächsten „Baustammtisch“ von Austrian Standards am 6. Oktober.

Nähere Informationen zum Komitee 271 „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ finden Sie hier

 

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