Architektur für Tiroler MCI entschieden

Nachdem Anfang 2021 die Arge Porr/Ortner als Totalunternehmer für den 135 Millionen Euro Campus des MCI Innsbruck ausgewählt wurde, ist nun auch die Architektur an der Reihe: Henning Larsen gewinnt den Wettbewerb.

Der zweite Versuch für den Neubau des Innsbrucker MCI Campus ist auf Schiene. Nachdem die Erstplanung nach kräftigen Kostenüberschreitungen vom Land Tirol gestoppt wurde, soll es nun geordnet weitergehen. Mit Tiroler Kraft, denn  im Februar wurde die Arge Porr/Ortner in Form eines „Wettbewerblichen Dialogs“ als Totalunternehmer mit der Umsetzung des 135-Millionen Euro Projektes beauftragt. Im April 2021 folgte dann ein europaweit ausgeschriebener Architekturwettbewerb. Den hat nun das Büro Henning Larsen für sich entschieden. Insgesamt 20 Büros haben ihre Entwürfe eingereicht, mit sieben wurden zwei Dialogrunden geführt.

Quadratische 30.000 m2 BGF

„Das Siegerprojekt besticht in städtebaulicher, architektonischer, technischer und auch in wirtschaftlicher Betrachtung. Henning Larsen sind für ihre hohe Qualität und Nutzerorientierung bekannt. Ich freue mich auf die Umsetzung“, so MCI-Rektor Andreas Altmann. Der Entwurf sieht einen Baukörper mit einem kompakten, quadratischen Fußabdruck vor. „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir mit unserem Entwurf den Wettbewerb für den Neubau des MCI Campus für uns entscheiden konnten. Er steht für Offenheit, Identität, Kommunikation und Design Excellence. Wir werden unsere Kompetenz im Hochschulbau von mehr als 60 Jahren bei diesem Projekt mit einbringen, und zusammen mit dem MCI weiterentwickeln“, sagte Geschäftsführer des Münchner Standorts, Andreas Schulte, und Lucas Ziegler, Leiter Entwurf bei Henning Larsen München. Henning Larsen ist ein internationales Architekturbüro mit skandinavischen Wurzeln. Seit der Gründung 1959 hat Henning Larsen weltweit Projekte realisiert und beschäftigt heute mehr als 650 Mitarbeiter in seinen Büros weltweit.

Die Baulichkeit ist mit einer Bruttogeschoßfläche von mehr als 30.000 m2 und einer Gebäudehöhe von 24 Metern nicht gerade klein.  Die Nettoraumfläche wird mit gut 15.000 m2 beziffert. Der Bruttorauminhalt beträgt demnach 121.000 m3.

Koordinatoren für Kosten und Qualität

Ganz verlässt sich das Land bei der Qualität und Koordination nicht auf die Kraft des Totalunternehmers. „Für das Land Tirol ist wichtig, dass neben den hohen städtebaulichen und architektonischen Anforderungen auch die Kosten- und Terminvorgaben vom Siegerprojekt erfüllt werden. Aus diesem Grund hat das Land die Arge ILF + Nickl Architekten – PM1 für das Qualitäts- und Koordinationsmanagement bestellt.

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