Apleona erneut verkauft

Nach schwedischem Finanzinvestor EQT folgt nun das franzöische Private-Equity Unternehmen PAI.

Der schwedische Finanzinvestor EQT hat das Immobiliendienstleistungsunternehmen Apleona mit Sitz in Neu-Isenburg an das französische Private-Equity-Unternehmen PAI Partners (PAI) verkauft. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt der kartellrechtlichen und regulatorischen Genehmigungen. Für Apleona CEO Jochen Keysberg bietet der Eigentümerwechsel beste Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung und überdurchschnittliches Wachstum des Immobiliendienstleisters: „Mit PAI als neuen Eigentümer kann Apleona weiterhin als unabhängiges Unternehmen eigenständig am Markt operieren und ist zudem in der Lage, digitale Innovationen voranzutreiben und sowohl das Leistungsangebot wie auch die regionale Abdeckung durch anorganisches Wachstum zu ergänzen“, kommentierte Keysberg den Verkauf.

PAI habe als Finanzinvestor eine jahrzehntlange Tradition und Industrieexpertise und sei bekannt dafür, Unternehmensbeteiligungen langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln, so Keysberg weiter. Er möchte, dass Apleona bei der erwartenden Marktkonsolidierung in Deutschland mit seinem neuen Eigentümer PAI eine maßgebliche und aktive Rolle spielen soll.

Apleona hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich und wurde erst im Herbst von Bilfingers Immobiliensparte an EQT verkauft. Das Unternehmen mit zirka 20.000 Mitarbeitern hat seitdem sein Geschäftsmodell auf integrierte Immobiliendienstleistungen für Industrieunternehmen und Immobilieninvestoren (Property Companies) fokussiert und seine europäische Plattform für das Management großer, länder- und regionenübergeifender Portfolien ausgebaut. Apleona Österreich spielt im Konzern eine spezielle Rolle, denn der Immobiliengigant Signa hält an Apleona Österreich 36 Prozent.

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