Österreich umarmt Irena

Österreich tritt der internationalen Organisation für Erneuerbare Energie Irena bei. Ziel ist es gemeinsam mit 162 anderen Ländern die Position der Erneuerbaren global zu stärken.

Mit Jahresbeginn ist Österreich der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (Irena) beigetreten. Damit wird Österreich – wie im Regierungsprogramm festgehalten – seine Rolle bei der Transformation zu einem Energiesystem, das zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien besteht, auch auf internationaler Ebene wahrnehmen und gemeinsam mit seinen Partnerinnen und Partnern diesen Wandel vorantreiben.

Im Rahmen der Generalversammlung der Irena hat Klimaschutzministerin Leonore Gewessler in einer Videobotschaft ihre Freude über den Beitritt betont: „Wir alle wissen, dass wir im Kampf gegen die Klimakrise unser Energiesystem umbauen müssen, hin zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien. Dafür braucht es Mut zur Veränderung und ich freue mich, dass Österreich in Zukunft auch als Mitglied der Irena seinen Beitrag leisten wird. Denn ich bin überzeugt: Der beste Weg die Zukunft unseres Energiesystems vorauszusagen, ist sie zu gestalten.“

„Wie bei allen globalen Herausforderungen sind wir auch im Kampf gegen den Klimawandel auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern angewiesen. Ich freue mich, dass Österreich nun neben weiteren 162 Ländern der Welt auch Teil von Irena ist – dem weltweit führenden Sprachrohr für Erneuerbare Energie“, so Außenminister Alexander Schallenberg.

Irena (Internationale Organisation für Erneuerbare Energien) hat ihren Sitz in Masdar City, Abu Dhabi, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ihr alleiniges Ziel ist die weltweite Förderung der umfassenden und nachhaltigen Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei stärkt sie die Kooperation und den Austausch von Wissen zum Thema Erneuerbare Energien und arbeitet auch mit privaten Unternehmen zusammen.

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