MedUni Campus erreicht Dachgleiche

Auf der Baustelle des zukünftigen MedUni Campus Mariannengasse der MedUni Wien wurde Dachgleiche gefeiert. Das innerstädtische Großbauprojekt wird nach der Fertigstellung ein topmoderner Standort für medizinische Forschung und Lehre.

Die Bundesimmobiliengesellschaft errichtet für die Medizinische Universität Wien im 9. Wiener Gemeindebezirk einen klimafreundlichen Universitätscampus für rund 2.000 Studierende und 750 Mitarbeiter:innen. Auf einer Nutzfläche von rund 35.000 m² werden am neuen Standort bisher verstreute vorklinische Einrichtungen der MedUni Wien gebündelt und topmoderne Räumlichkeiten für den Lehrbetrieb und Forschung geschaffen.

Kürzlich wurde gemeinsam mit der MedUni Wien und den verantwortlichen Baufirmen die Dachgleiche des Hauptbaufeldes (Bauteil 1-4) gefeiert. Die Gleichenfeier für die Bauteile 5 und 6 fanden Anfang vergangenen Jahres statt. Die Geschäftsführerin der Bundesimmobiliengesellschaft Christine Dornaus und der Rektor der MedUni Wien Markus Müller überreichten den ausführenden Baufirmen, Gerstl Bau, Porr und Strabag, das traditionelle symbolische Gleichengeld.

„Mit dem MedUni Campus Mariannengasse errichten wir einen Standort, mit dem das Spitzenniveau der medizinischen Forschung und Lehre in Wien auch in Zukunft gesichert ist, und eine moderne Ausbildungsstätte für die zukünftigen Ärztinnen und Ärzte. Im dichtverbauten Stadtgebiet entsteht ein modernes Campus-Ensemble in Kombination von denkmalgeschütztem Altbau und zeitgenössischer Architektur,“ so BIG Geschäftsführerin Christine Dornaus.

Über den Campus

Mit dem Ensemble aus historischen Bestandsgebäuden, die erhalten und saniert werden, und einem Neubau entsteht im 9. Wiener Gemeindebezirk in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Standorten der MedUni Wien ein hochmoderner Campus für medizinische Forschung und Lehre. Architektonische Visitenkarte für den Campus ist eine 70 Meter lange in den städtebaulichen Kontext einfließende strukturierte Fassade mit identitätsstiftenden großflächigen Glaselementen entlang der Spitalgasse.

In der Sockelzone des Hauptgebäudes sind drei große Hörsäle angeordnet, weitere Seminar- und Übungsräume befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoß. Hinzu kommen Aufenthaltsbereiche und Lernzonen für die Studierenden. Die Flächen für die Forschung sind im dritten bis siebenten Stock untergebracht. Als Bindeglied zwischen Alt und Neu befindet sich im Erdgeschoß des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes die Mensa. Quer durch den Campus wird eine öffentliche Durchwegung von der Spitalgasse (Altes AKH) in Richtung Lazarettgasse (AKH Wien) geschaffen. Generalplaner ist eine Arge aus Delugan Meissl Associated Architects und Architektur Consult.