Das Lowtech Gegenstück ist eröffnet

Mit dem Lowergetikum wollen FH Burgenland und Forschung Burgenland den Standort Pinkafeld zu Forschungshotspot machen. Das neue Haus ergänzt das High-Tech-Energetikum und soll neue Wege aufzeigen.

Wenig Hightech, aber ohne Komfortverzicht und mit hohem ökologischen Anspruch – so beschreiben FH und Forschung Burgenland das eben eröffnete Versuchs- und Demonstrationsgebäude in Pinkafeld. Die „lowtech“ Bauweise lässt Gebäude weniger abhängig von Technik werden und stellt Komfort durch die Nutzung von natürlichen Ressourcen wie Wind und Sonne her. Genau diese Ansätze werden künftig im neu eröffneten Gebäude untersucht. Das Lowergetikum steht somit nicht nur in seiner Bauweise, sondern auch in der Forschungsarbeit im Kontrast zum benachbarten Energetikum – einem Hightech Gebäude.

Das neue Lowtech-Gebäude soll eine noch bessere Vernetzung zwischen Forschung, Industrie und regionaler Wirtschaft bringen und Forschung – auch international – besser sichtbar machen, so eine Aussendung. 1,5 Millionen Euro flossen in den Bau des Lowtech-Gebäudes. Über die EU-Kofinanzierung hinaus stellt das Land 200.000 Euro für Außengestaltung und Innenausstattungen bereit. „Das LowErgetikum ist im bunten Gesamtbild des nachhaltigen Burgenlandes ein kräftiger Farbtupfer, der Forschung und Innovation noch sichtbarer macht“, sagt Forschungs-Landesrat Leonhard Schneemann.

Für das Baukonzept verantwortlich ist das Architektenbüro POS architekten. „Die Ausschreibung dieses Projektes als Lowtech-Gebäude war für uns sehr interessant und hat uns veranlasst am Wettbewerb teilzunehmen. Nachhaltigkeit, Klimasensitivität und Zukunftsfähigkeit sind Themen, die wir in all unseren Projekten gezielt verfolgen“ erläutert Ursula Schneider. „Ziel unserer Arbeit ist es, ein Gebäude zu realisieren, das aus sich selbst heraus optimal auf das Klima reagiert und daher wenig zusätzliche Technik benötigt.“

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